Schwammstadtprinzip und Barrierefreiheit:
Millionenförderung für Schweriner Friedensschule
Rund 1,3 Millionen Euro Städtebauförderung fließen in die Neugestaltung des Schulhofes der Friedensschule in Schwerin – mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit.

Für die Neugestaltung des Schulhofes der denkmalgeschützten Friedensschule in der Schweriner Paulsstadt erhält die Landeshauptstadt rund 1,3 Millionen Euro Städtebaufördermittel. Den Förderbescheid übergab Bauminister Christian Pegel am Dienstag an Oberbürgermeister Rico Badenschier.
Die Mittel fließen in die umfassende Umgestaltung der Außenanlagen der Grundschule. Geplant sind die Erneuerung des Schulhofes, der Sportflächen, des Hortspielplatzes sowie des Vorplatzes an der Friedensstraße. Insgesamt belaufen sich die zuwendungsfähigen Kosten auf rund 1,55 Millionen Euro, wovon der Großteil aus der Städtebauförderung finanziert wird.
Ein Schwerpunkt der Maßnahme liegt auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Vorgesehen ist ein neues Entwässerungskonzept nach dem sogenannten Schwammstadtprinzip, das auf Entsiegelung und Regenwasserversickerung setzt. Bestehender Baumbestand soll möglichst erhalten bleiben und durch zusätzliche Pflanzungen ergänzt werden. Zudem werden vorhandene Masten, Fahrradbügel, Spielgeräte und Pflastersteine wiederverwendet.
Die Maßnahme ist Teil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Paulsstadt“. Das Schulgebäude selbst wird seit 2023 für mehr als 15 Millionen Euro grundlegend saniert. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2026 abgeschlossen sein, sodass die Schülerinnen und Schüler zum Schuljahr 2026/27 in ihre modernisierte Schule zurückkehren können.



