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Schwammstadtprinzip und Barrierefreiheit:
Millionenförderung für Schweriner Friedensschule

Rund 1,3 Millionen Euro Städtebauförderung fließen in die Neugestaltung des Schulhofes der Friedensschule in Schwerin – mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit.

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  • Veröffentlicht Dezember 17, 2025
Schulleiterin Annett Groß (2.v.l) freut sich über die Städtebauförderung für den Schulhof der Friedensschule, die Bauminister Christian Pegel am Dienstag bei einer Baustellenbesichtigung an Oberbürgermeister Rico Badenschier übergab. © Landeshauptstadt Schwerin
Schullei­t­erin Annett Groß (2.v.l) freut sich über die Städte­bauförderung für den Schul­hof der Friedenss­chule, die Bau­min­is­ter Chris­t­ian Pegel am Dien­stag bei ein­er Baustel­lenbesich­ti­gung an Ober­bürg­er­meis­ter Rico Baden­schi­er über­gab. Foto: Lan­deshaupt­stadt Schw­erin

 

Für die Neugestal­tung des Schul­hofes der denkmalgeschützten Friedenss­chule in der Schw­er­iner Paulsstadt erhält die Lan­deshaupt­stadt rund 1,3 Mil­lio­nen Euro Städte­bauför­der­mit­tel. Den Förderbescheid über­gab Bau­min­is­ter Chris­t­ian Pegel am Dien­stag an Ober­bürg­er­meis­ter Rico Baden­schi­er.

Die Mit­tel fließen in die umfassende Umgestal­tung der Auße­nan­la­gen der Grund­schule. Geplant sind die Erneuerung des Schul­hofes, der Sport­flächen, des Hort­spielplatzes sowie des Vor­platzes an der Friedensstraße. Ins­ge­samt belaufen sich die zuwen­dungs­fähi­gen Kosten auf rund 1,55 Mil­lio­nen Euro, wovon der Großteil aus der Städte­bauförderung finanziert wird.

Ein Schw­er­punkt der Maß­nahme liegt auf Nach­haltigkeit und Bar­ri­ere­frei­heit. Vorge­se­hen ist ein neues Entwässerungskonzept nach dem soge­nan­nten Schwamm­stadt­prinzip, das auf Entsiegelung und Regen­wasserver­sickerung set­zt. Beste­hen­der Baumbe­stand soll möglichst erhal­ten bleiben und durch zusät­zliche Pflanzun­gen ergänzt wer­den. Zudem wer­den vorhan­dene Mas­ten, Fahrrad­bügel, Spiel­geräte und Pflaster­steine wiederver­wen­det.

Die Maß­nahme ist Teil der städte­baulichen Gesamt­maß­nahme „Paulsstadt“. Das Schul­ge­bäude selb­st wird seit 2023 für mehr als 15 Mil­lio­nen Euro grundle­gend saniert. Die Bauar­beit­en sollen im Som­mer 2026 abgeschlossen sein, sodass die Schü­lerin­nen und Schüler zum Schul­jahr 2026/27 in ihre mod­ernisierte Schule zurück­kehren kön­nen.