Sa, 18. April 2026
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Bauoffensive in Schwerin:
Millioneninvestitionen für bessere Straßen und sichere Wege

Die Landeshauptstadt steckt 2026 über 12 Millionen Euro in Straßen, Geh- und Radwege – zahlreiche Baustellen in fast allen Stadtteilen geplant.

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  • Veröffentlicht März 27, 2026
Bauarbeiten prägen auch 2026 das Stadtbild von Schwerin – zahlreiche Straßen und Wege werden umfassend saniert.
Bauar­beit­en prä­gen auch 2026 das Stadt­bild von Schw­erin – zahlre­iche Straßen und Wege wer­den umfassend saniert.
 Foto: maxpress/KI

Die Schw­erin investiert weit­er kräftig in ihre Verkehrsin­fra­struk­tur. Straßen, Park­plätze sowie Geh- und Rad­wege ste­hen im Fokus umfan­gre­ich­er Bau- und Sanierungs­maß­nah­men, die das Stadt­bild in den kom­menden Monat­en prä­gen wer­den.

Hin­ter­grund sind vielerorts sanierungs­bedürftige Verkehrs­flächen, die nicht nur den All­t­ag erschw­eren, son­dern auch Sicher­heit­srisiken bergen. Gemein­sam pla­nen das städtis­che Verkehrs­man­age­ment und der Eigen­be­trieb Stadtwirtschaftliche Dien­stleis­tun­gen (SDS daher zahlre­iche Pro­jek­te, die teil­weise bere­its ges­tartet sind – etwa in der Franz-Mehring-Straße.

Große Baustellen in mehreren Stadtteilen

Beson­ders umfan­gre­ich fall­en die Arbeit­en auf den Hauptverkehrsach­sen aus. So wird etwa die Pam­pow­er Straße im Stadt­teil Krebsförden/Wüstmark ab Mai für acht Monate erneuert. Auch die Wis­marsche Straße im Lewen­berg wird ab den Som­mer­fe­rien zur Großbaustelle – mit Bauzeit bis ins Jahr 2027.

In Gör­ries starten eben­falls im Mai Arbeit­en an der Rogah­n­er Straße samt angren­zen­der Bere­iche. Auf dem Großen Dreesch ste­ht dage­gen eine ver­gle­ich­sweise kurze Maß­nahme an: Die Karl-Marx-Allee erhält nach den Som­mer­fe­rien inner­halb von zwei Wochen eine neue Fahrbah­n­decke.

Par­al­lel dazu sind 14 weit­ere Instand­hal­tun­gen in Anliegerstraßen geplant. Die größten Pro­jek­te sind dabei:

  • Am Hang (Wup­per­taler Straße / Plater Straße)
  • Plön­er Straße (gesamter Straßen­zug)
  • Eutin­er Straße (gesamter Straßen­zug)
  • Rahlst­edter Straße (vor Hochhaus­ge­bi­et)
  • Möll­ner Straße (gesamter Straßen­zug)
  • Hof Göhren (Schw­er­iner Straße / Wohnge­bi­et) und Vossens Tan­nen (gesamter Straßen­zug)

Millionen für Wege, Brücken und neue Fahrradstraßen

Ins­ge­samt ste­hen 2026 mehr als zwölf Mil­lio­nen Euro für die Straße­nun­ter­hal­tung bere­it. Hinzu kom­men laufende Pro­jek­te aus dem Vor­jahr. Dazu zählen:

  • Lud­wigslus­ter Chaussee; zweit­er und let­zter Bauab­schnitt
  • Con­srad­er Weg
  • Neumüh­ler Weg
  • Ham­burg­er Allee (Abschnitt Kreisel Kantstraße / Otto-von-Guer­icke-Straße)
  • Kantstraße (Abschnitt Ham­burg­er Allee / Otto-von-Guer­icke-Straße)
  • Hegel­straße (Abschnitt Ham­burg­er Allee / Beginn Wald / Höhe Nr. 40)

Auch Fußgänger und Rad­fahrer prof­i­tieren: In rund 30 Straßen­ab­schnit­ten wer­den Geh- und kom­binierte Rad­wege erneuert. Dafür ist ein Bud­get von über ein­er Mil­lion Euro vorge­se­hen.
Erneuert wer­den sollen die Nebe­nan­la­gen unter anderem in der:

  • Wein­bergstraße (Gesamter Straßen­zug)
  • Ham­burg­er Allee (Kantstraße/Ot­to-von-Guer­icke-Straße)
  • Demm­ler­straße
  • Jungfern­stieg (Friedensstraße / Rudolf-Bre­itscheid-Straße)
  • Lortz­ingstraße (Von-Thü­nen-Straße / Rich­tung Sand­straße)
  • Walther-Rathenau-Straße (Joseph-Haydn-Straße / Werder­straße)

Darüber hin­aus koor­diniert das Verkehrs­man­age­ment mehrere grund­hafte Aus­baut­en im Stadt­ge­bi­et. Dazu zählen unter anderem die Schwal­ben­straße in Neumüh­le sowie der Schulzen­weg in Gör­ries, die bis 2027 fer­tiggestellt wer­den sollen.

Ein beson­deres Augen­merk liegt auf der Alt­stadt: Die Meck­len­burgstraße wird saniert und kün­ftig als Fahrrad­straße aus­gewiesen. Gle­ichzeit­ig wer­den an wichti­gen Verkehrsknoten­punk­ten – etwa in Lankow – auch die Rad­verkehrsan­la­gen mod­ernisiert.

Weit­ere Maß­nah­men betr­e­f­fen unter anderem die Sanierung ein­er Fußgänger­brücke in Neu Zip­pen­dorf sowie den Bau neuer Park­plätze im Bere­ich Mueß und Mueßer Holz, die kün­ftig auch für Ver­anstal­tun­gen genutzt wer­den kön­nen.