Do, 15. Januar 2026
Close

Grüner leben:
Mit diesen 3 Tipps zu mehr nachhaltigkeit im Alltag

  Laut dem Bun­desmin­is­teri­um für Umwelt, Naturschutz, nuk­leare Sicher­heit und Ver­brauch­er­schutz (BMUV) pro­duziert unter anderem das Kon­sumver­hal­ten der pri­vat­en Haushäl­ter mehr als ein Vier­tel der Treib­hause­mis­sio­nen. Genau genom­men ist damit

Avatar-Foto
  • Veröffentlicht Januar 8, 2025

 

Laut dem Bun­desmin­is­teri­um für Umwelt, Naturschutz, nuk­leare Sicher­heit und Ver­brauch­er­schutz (BMUV) pro­duziert unter anderem das Kon­sumver­hal­ten der pri­vat­en Haushäl­ter mehr als ein Vier­tel der Treib­hause­mis­sio­nen. Genau genom­men ist damit das Kauf- und Nutzungsver­hal­ten der Bevölkerung mit Pro­duk­ten oder Dien­stleis­tun­gen gemeint.

Wen das bet­rifft? In unser­er dig­i­tal­isierten Welt trifft es also so gut wie jeden von uns! Aber auch in unseren nor­malen All­t­ag schle­icht sich die ein oder andere Gewohn­heit ein, die alles andere als nach­haltig ist. In diesem Artikel geben wir Ihnen deshalb 3 Tipps mit auf den Weg, wie Sie etwas mehr Nach­haltigkeit in den All­t­ag brin­gen kön­nen.

 

Tipp 1: Shoppen Sie im Internet bewusster

Das Online-Shop­ping hat die Art und Weise, wie wir einkaufen, grundle­gend verän­dert. Sie scrollen bequem im Inter­net einen Shop nach dem näch­sten durch, klick­en auf bestellen und schon wenige Tage später ste­ht der Post­bote mit den Paketen vor der Tür. Natür­lich ist dies sehr bequem. So kön­nen Sie beispiel­sweise ein paar Sexspielzeuge von Hismith bestellen und diese ganz diskret zu sich nach Hause holen. Später ent­deck­en Sie dann noch einige Zube­hör und bestellen nochmals.

Das Prob­lem? Durch die Trans­portwege wird enorm viel CO₂ pro­duziert, was bekan­ntlich der Umwelt schadet. Aus diesem Grund soll­ten Sie sich vor­ab über die einzel­nen Pro­duk­te sowie deren Zube­hör informieren, sodass Sie nicht mehrfach hin­tere­inan­der bestellen müssen. Bei der Klei­dung entste­hen hinge­gen die meis­ten Retouren. Über­legen Sie daher gut, was Sie wirk­lich benöti­gen und was nicht.

Tipp 2: Der bekannte Coffee-to-go

Eins vor­ab: Sie soll­ten natür­lich nicht auf den heißgeliebten Cof­fee-to-go verzicht­en, der sich vielle­icht fest als Rit­u­al Ihres Arbeitsweges etabliert hat. Das Prob­lem hier­bei ist jedoch, dass diese Bech­er meis­tens aus einem Papp­kun­st­stof­fgemisch beste­hen, damit sich der Kaf­fee nicht unweiger­lich einen Weg durch den Bech­er bah­nt.

Natür­lich gibt es auch Bech­er aus umwelt­fre­undlich­er Pappe. Da die Preise für diese jedoch deut­lich höher aus­fall­en, set­zen die meis­ten Geschäfte auf die kostengün­stige Alter­na­tive. Sie soll­ten deshalb bess­er zu einem Mehrweg-Kaf­fee­bech­er greifen. So bleibt das heiße Gebräu auch länger warm – ein klein­er Tipp für alle, die Ihren Kaf­fee nicht inner­halb von weni­gen Minuten wegschlür­fen.

Tipp 3: weniger Autofahren, dafür mehr Fahrrad oder Öffis

Ein Tipp, der sich in ländlicheren Regio­nen zwar etwas schwieriger gestal­tet, aber in der Stadt leicht umzuset­zen ist. Ein Klein­wa­gen pro­duziert im Stadtverkehr cir­ca 18 kg CO₂ auf 100 Kilo­me­ter, auf der Auto­bahn sind es immer noch 17 kg CO₂. Je nach­dem, wie viel Sie mit dem Auto unter­wegs sind und welch­es Fahrzeug Sie fahren, sum­miert sich die CO₂-Pro­duk­tion über das Jahr hin­weg.

Eine gute Alter­na­tive ist der alt­bekan­nte Draht­e­sel. Treten Sie so oft wie möglich in die Ped­ale und lassen Sie das Auto ein­fach mal zu Hause ste­hen. Sie tra­gen nicht nur einen pos­i­tiv­en Beitrag zum Kli­maschutz bei, son­dern auch Ihr Kör­p­er dankt es Ihnen. Ist beispiel­sweise der Pen­del­weg zu lang oder das Wet­ter macht Ihnen einen Strich durch die Rech­nung, sind die öffentlichen Verkehrsmit­tel eine kli­mafre­undlichere Alter­na­tive zum eige­nen Fahrzeug.

Sie fra­gen sich vielle­icht: Warum soll ich einen pos­i­tiv­en Beitrag zum Kli­mawan­del leis­ten? Nun ja, das Kli­ma bet­rifft uns alle! Denn wir leben auf diesem Plan­eten, er schenkt uns alles, was wir brauchen. Wird das Kli­ma in Mitlei­den­schaft gezo­gen, lei­den auch wir, beziehungsweise die Gen­er­a­tio­nen nach uns, darunter.

Bere­its jet­zt gilt das im Jahr 2016 geschlossene Paris­er Kli­maabkom­men als nahezu gescheit­ert. Der Weltk­li­marat IPCC rech­net sog­ar damit, dass wir die kri­tis­che 1,5‑Grad-Grenze bere­its Anfang der 2030er Jahre über­schre­it­en. Es ist also an der Zeit, dass wir alle etwas dage­gen unternehmen. Mit den in diesem Artikel genan­nten Tipps kann jed­er einen pos­i­tiv­en Beitrag zum Kli­maschutz leis­ten.