Storch-Heinar-Cup: Fußball für eine offene und tolerante Gesellschaft

Am Samstag fand der Storch Heinar-Cup, ein Fußball-Turnier gegen Rechtsextremismus, Diskriminierung und Intoleranz, statt. 12 teilnehmende Teams und gut 150 Zuschauer wollten inzwischen zum achten Mal ein Zeichen setzen.

OB Rico Badenschier begrüßt alle Spieler und Zuschauer beim Storch Heinar Cup Foto: Dario Rochow | Schwerin-Lokal.de

Am vergangenen Samstag fand zum achten Mal  der Storch Heinar-Cup im Sportpark Lankow statt. Organisiert wurde das ganze von den Jusos Schwerin, der Jugendorganisation der SPD. Insgesamt 12 Teams konnten die Veranstalter begrüßen. In ihren Gruppen mussten die Teams sich erst einmal für die K.O-Runden qualifizieren.

Viele Spieler kamen aus Schwerin oder der Umgebung, doch auch eine Mannschaft aus Jena lies es sich nicht nehmen, zum dritten Mal nach Schwerin zu kommen und um den Pokal zu spielen. Turniersieger wurde am Ende das Team des Vereins Miteinander – Ma´an, das ungeschlagen nach einer knappen K.O-Runde den Pokal mit nach Hause tragen konnte.

Juso-Kreisvorsitzender Mustafa Nemat Ali schied zwar mit den Jusos schon in der Vorrunde aus, dennoch war es für ihn wieder ein gelungenes Turnier. „Zum nun achten Mal haben wir unseren Storch-Heinar-Cup dieses Jahr durchgeführt.  Rund 150 Spieler und Zuschauer waren dabei.“, sagt Nemat Ali. Die Botschaft des Storch Heinar-Cups sei es, für eine offene und tolerante Gesellschaft zu stehen. „Nach den Ereignissen in Chemnitz ist es umso wichtiger Flagge gegen Rechts zu zeigen.“, so der Juso-Chef.

Turniersieger das Team Miteinander-Ma´an Foto: Dario Rochow | Schwerin-Lokal.de

Daher freue sich sein Verband jedes Jahr darauf, den Storch Heinar-Cup zu veranstalten. „Auch dieses Jahr hatten wir positive Resonanz, und konnten uns sportlich für einen guten Zweck engagieren!“, freut sich Nemat Ali. 

 

Henning Kobs

Journalist. Wohnt in Braunschweig. Schreibt seit der Gründung im Jahr 2013 als freier Mitarbeiter gelegentlich für unsere digitale Tageszeitung. Er arbeitet vor allem im Back-Office der Redaktion.

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