Miniaturwelten rollen durch die Weststadt:
Modelleisenbahnen rollen wieder durch die Schweriner Weststadt
In den Winterferien lädt der Schweriner Modellbahnclub wieder zur großen Modelleisenbahnausstellung in die Weststadt ein – mit Nachtfahrten und Mitmachangeboten.

In den Winterferien wird die Schweriner Weststadt erneut zum Treffpunkt für Modellbahnfreunde. Der Schweriner Modellbahnclub e. V. lädt vom 14. bis 22. Februar 2026 zu seiner großen Modelleisenbahnausstellung in die Mensa der ehemaligen Brinckman-Schule in der Willi-Bredel-Straße ein. Besucherinnen und Besucher können dort täglich zwischen 10 und 17 Uhr, an einem Sonntag bis 16 Uhr, einen Rundgang durch die umfangreiche Anlage unternehmen.
Im Mittelpunkt steht die mobile Modulanlage des Vereins, die aus insgesamt 93 Einzelmodulen besteht. Gebaut im Maßstab 1:87 in der Spurweite H0, erstreckt sich das Gleisnetz über mehr als 350 Meter. Züge verkehren über zahlreiche Weichen, Kreuzungen und Bahnhöfe durch detailreich gestaltete Landschaften. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Bahnhöfen und Bahnbetriebswerken, in denen eine große Vielfalt an Lokomotiven, Triebwagen und Waggons präsentiert wird.
Auch in diesem Jahr hat der Verein in den Wochen vor der Ausstellung intensiv an neuen Details gearbeitet. Viele der eingesetzten Züge sind epochenrein zusammengestellt, ergänzt durch digitale Steuerung und Soundeffekte. Neben Fahrzeugen deutscher Eisenbahnunternehmen sind auch Modelle aus Polen und Tschechien zu sehen. Ältere Modelle ohne digitale Technik werden ebenfalls eingesetzt und ergänzen das Bild der Eisenbahngeschichte.
Nachtfahrten als besonderer Höhepunkt
Zur Ausstellung gehören erneut mehrere Gastanlagen. Dazu zählt unter anderem eine Schmalspuranlage in der Nenngröße H0e, die das Vorbild der 750-Millimeter-Spur zeigt, wie sie etwa auf Rügen beim „Rasenden Roland“ zu finden ist. Zudem präsentiert der Schweriner Modell Bau Verein einen Teil seiner Straßenbahnanlage. Ein Gast aus der Region Ludwigslust zeigt eine detailgetreue Nachbildung der ehemaligen mecklenburgischen Nebenbahn von Ludwigslust nach Dömitz.
Ein besonderer Programmpunkt sind die sogenannten Nachtfahrten am Freitag, dem 20. Februar. Dann ist die Ausstellung bis 19 Uhr geöffnet. Züge und Landschaften werden dabei durch zahlreiche Lampen und LEDs beleuchtet, was einen besonderen Eindruck des nächtlichen Eisenbahnbetriebs vermittelt.
Neben dem Betrachten der Anlagen haben Besucherinnen und Besucher auch die Möglichkeit, unter Anleitung selbst Züge zu steuern. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Kinder und Familien und wird seit Jahren gut angenommen. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Verkauf neuer und gebrauchter Modellbahnartikel an beiden Wochenenden sowie am Freitagnachmittag.



