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Musikklub -
Das war’s für 2026! Wie geht es weiter?

Die Saison für 2026 ist gelaufen. Es lief gut. Wie geht es 2027 weiter?

  • Veröffentlicht September 30, 2026
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First Arsch - der letzte Auftritt in der Musikklub-Saison 2026. (Foto: Chris Loose)
First Arsch – der let­zte Auftritt in der Musikklub-Sai­son 2026. Foto: Chris Loose

„Hal­lo? Hal­lo? Kann mich wirk­lich der ganze Mark­t­platz hören?“ – Die Musikklub-Ansage wurde gestern zum let­zten Mal für 2026 abge­spielt. Ins­ge­samt 22-mal präsen­tierte der Musikklub auf dem Markt Bands und auch Tanz­grup­pen. Und für das let­zte Mal war der Markt nochmal richtig voll, auch wenn es schon schnell dunkel wurde.

Tanz-Kids, Johannes Scheurich und der Freie Chor Schwerin

Den Anfang macht­en die Kids der Kreis­musikschule Nord­west­meck­len­burg. Die Tanz­gruppe zeigte Jazz- und Stepp­tanz mit­ten im Pub­likum. Und hat dafür bis zu vier­mal die Woche trainiert! Danach stand Johannes Scheurich mit eige­nen Liedern und Cov­er-Songs auf der Bühne. Seine Stimme erin­nerte leicht an Farin Urlaub von den Ärzten. Als er dann noch „West­er­land“ spielte, san­gen die Gäste ordentlich mit. Schw­erin ist der Musik­er sehr ver­bun­den: Er wurde hier geboren, lebt aber schon eine Weile woan­ders. Unter­stützung bekam er dann noch vom „Freien Chor Schw­erin“, der danach sel­ber noch ein paar Lieder sang.

 

Die Tanzkids der Kreismusikschule Nordwestmecklenburg. (Foto: Chris Loose)
Die Tanzkids der Kreis­musikschule Nord­west­meck­len­burg. Foto: Chris Loose
Johannes Scheurich und der "Freie Chor Schwerin". (Foto: Chris Loose)
Johannes Scheurich und der „Freie Chor Schw­erin”. Foto: Chris Loose

Die Schweriner Mutmacherinnen

Vor dem let­zten Act des Musikklubs ging noch Kathi von den „Schw­er­iner Mut­macherin­nen“ auf die Bühne und erzählte eine sehr per­sön­liche Geschichte: „Vor vier Jahren wusste ich nicht, ob ich heute über­haupt noch hier ste­hen kön­nte. Ich hat­te Brustkrebs.“ Den ganzen Okto­ber wollen die „Mut­macherin­nen“ auf das The­ma Brustkrebs aufmerk­sam machen. Das Ziel erk­lärte Kathi so: „Wir wollen keine Angst ver­bre­it­en. Wir wollen Hoff­nung machen und Mut schenken.“ Mit pinken Leucht­stäben bracht­en die Mut­macherin­nen die Brustkrebs-Sta­tis­tik noch in die reale Welt. Laut den „Mut­macherin­nen“ soll jede achte Per­son brustkreb­s­ge­fährdet sein und die pinken Lichter soll­ten zeigen, wie viele Men­schen das in ein­er solchen Menge sind.

Mit den pinken Leuchtstäben sollte die Brustkrebsstatistik gezeigt werden. (Foto: Chris Loose)
Mit den pinken Leucht­stäben sollte die Brustkreb­ssta­tis­tik gezeigt wer­den. Foto: Chris Loose
Musikklub Organisator David Kramer und Kathi von den "Schweriner Mutmacherinnen". (Foto: Chris Loose)
Musikklub Organ­isator David Kramer und Kathi von den „Schw­er­iner Mut­macherin­nen”.
Foto: Chris Loose

First Arsch

Den Abschluss des Musikklubs für 2026 machte die Band „First Arsch“. Die Band wurde 1986 gegrün­det, und zwar von Till Lin­de­mann. Den ken­nt man heute eher durch „Ramm­stein“. Bei „First Arsch“ spielt er auch nicht mehr mit, seine ehe­ma­li­gen Band­kol­le­gen führten das Pro­jekt aber weit­er. In Schw­erin trat­en die Musik­er auch schon beim Freis­chütz-Geburt­stag auf. Punkmusik und richtig schön laut eben. Musikklub-Organ­isator David Kramer in sein­er Ansage: „Heute machen wir den Sack zu und reißen den Markt nochmal ordentlich ab!“

Auch zum Abschluss sammelten die Inkasso-Tierchen nochmal Geld für die Bands. (Foto: Chris Loose)
Auch zum Abschluss sam­melten die Inkas­so-Tierchen nochmal Geld für die Bands. Foto: Chris Loose

Keine Beschwerden in 2026

Beschw­er­den über Laut­stärke oder andere Prob­leme soll es 2026 bei der Ver­wal­tung und den Ord­nung­shütern nicht gegeben haben. Alles soll rei­bungs­los ver­laufen sein. Laut dem City­man­ag­er Ste­fan Purtz ist der Musikklub aus Schw­erin gar nicht mehr wegzu­denken: „Das For­mat hat die Tür geöffnet für andere Ver­anstal­ter und Akteure, ähn­liche oder ergänzende For­mate umzuset­zen – in Schw­erin zum Beispiel beim Scots­man. Und seit diesem Som­mer gibt es so etwas wie den Musikklub auch in Wis­mar.“

Schw­erins Ord­nungs- und Kul­tur­dez­er­nent Sil­vio Horn (Unab­hängige Bürg­er) freut sich eben­falls über eine erfol­gre­iche Musikklub-Sai­son: „Kul­tur muss nicht immer hin­ter den Türen von Insti­tu­tio­nen stat­tfind­en. Sie darf und soll dort stat­tfind­en, wo Men­schen ohne­hin zusam­menkom­men: Mit­ten in der Stadt, niedrigschwellig und ohne Ein­trittshürde. Der Musikklub ste­ht genau dafür.“

Wie geht es weiter?

Auch im kom­menden Jahr soll der Musikklub wieder stat­tfind­en. Und wieder dien­stags, 19 Uhr, auf dem Mark­t­platz. In der Win­ter­pause wer­den jet­zt Bands gebucht und die Auftritte der kom­menden Sai­son vor­bere­it­et. Falls ihr Band-Wün­sche habt, kön­nt ihr dem Musikklub ein­fach bei Insta­gram schreiben. Hier kommt ihr dahin. Im „Löwen“ von Organ­isator Mar­tin Neuhaus soll es auch über die kalte Jahreszeit hin­weg Musik-Events geben. Und in nicht ganz zwei Wochen wird es auf dem Mark­t­platz und in der ganzen Innen­stadt bei der Alt­stadt-Fete auch nochmal voll. Wenn es 2027 dann wieder wärmer wird, geht es weit­er mit den Bands, der Musik und den Inkas­so-Tierchen.

Zum Saisonende ist es beim Musikklub dunkel. (Foto: Chris Loose)
Zum Saiso­nende ist es beim Musikklub zwar dunkel … Foto: Chris Loose
Der Musikklub war nochmal gut besucht. (Foto: Chris Loose)
… aber trotz­dem noch gut besucht! Foto: Chris Loose

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