Dreharbeiten nehmen zu:
MV rückt erneut in den Fokus der Filmproduktionen
Mecklenburg-Vorpommern ist als Filmstandort wieder gefragter: 447 Drehtage im vergangenen Jahr bedeuten ein Plus von fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilt das Kulturministerium mit.

Mecklenburg-Vorpommern gewinnt als Drehort wieder an Bedeutung. Wie das Schweriner Kulturministerium mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 447 Drehtage für Film- und Serienproduktionen im Land registriert. Im Vorjahr waren es 344 Drehtage gewesen – ein Plus von fast 30 Prozent.
An frühere Höchststände reicht das Niveau allerdings noch nicht heran. 2021 waren in Mecklenburg-Vorpommern 528 Drehtage, 2022 noch 503 gezählt worden.
Positive Aufmerksamkeit erhielt der Standort zuletzt durch die Berlinale: Der Eröffnungsfilm „No Good Men“ wurde teilweise in Mecklenburg-Vorpommern gedreht und durch die Filmförderung des Landes unterstützt. Kulturministerin Bettina Martin sprach von einem wichtigen Signal für die internationale Sichtbarkeit des Kultur- und Kreativstandorts.
Für die Filmförderung stehen dem Land in diesem Jahr laut Ministerium rund 4,2 Millionen Euro zur Verfügung. Darin enthalten sind Kooperationen mit dem Norddeutscher Rundfunk (150.000 Euro jährlich) sowie eine Jahresförderung des ZDF in Höhe von 200.000 Euro. Zusätzlich fließen Mittel aus dem ZDF-Nachwuchsprogramm „Fifty-Fifty“, das mit bis zu 300.000 Euro ausgestattet ist.




