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Dreharbeiten nehmen zu:
MV rückt erneut in den Fokus der Filmproduktionen

Mecklenburg-Vorpommern ist als Filmstandort wieder gefragter: 447 Drehtage im vergangenen Jahr bedeuten ein Plus von fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilt das Kulturministerium mit.

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  • Veröffentlicht Februar 13, 2026
Das Schloss Schwerin wird gerne als Drehlocation gesehen. Foto: privat
Das Schloss Schw­erin wird gerne als Drehlo­ca­tion gese­hen. Foto: pri­vat

 

Meck­len­burg-Vor­pom­mern gewin­nt als Drehort wieder an Bedeu­tung. Wie das Schw­er­iner Kul­tur­min­is­teri­um mit­teilte, wur­den im ver­gan­genen Jahr 447 Drehtage für Film- und Serien­pro­duk­tio­nen im Land reg­istri­ert. Im Vor­jahr waren es 344 Drehtage gewe­sen – ein Plus von fast 30 Prozent.

An frühere Höch­st­stände reicht das Niveau allerd­ings noch nicht her­an. 2021 waren in Meck­len­burg-Vor­pom­mern 528 Drehtage, 2022 noch 503 gezählt wor­den.

Pos­i­tive Aufmerk­samkeit erhielt der Stan­dort zulet­zt durch die Berli­nale: Der Eröff­nungs­film „No Good Men“ wurde teil­weise in Meck­len­burg-Vor­pom­mern gedreht und durch die Film­förderung des Lan­des unter­stützt. Kul­tur­min­is­terin Bet­ti­na Mar­tin sprach von einem wichti­gen Sig­nal für die inter­na­tionale Sicht­barkeit des Kul­tur- und Kreativ­s­tan­dorts.

Für die Film­förderung ste­hen dem Land in diesem Jahr laut Min­is­teri­um rund 4,2 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung. Darin enthal­ten sind Koop­er­a­tio­nen mit dem Nord­deutsch­er Rund­funk (150.000 Euro jährlich) sowie eine Jahres­förderung des ZDF in Höhe von 200.000 Euro. Zusät­zlich fließen Mit­tel aus dem ZDF-Nach­wuch­spro­gramm „Fifty-Fifty“, das mit bis zu 300.000 Euro aus­ges­tat­tet ist.