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Auszeichnung:
Nachbarschaftsgarten Mueßer Holz erhält Annette-Köppinger-Preis

Zum Auftakt der Interkulturellen Woche hat Schwerin den Nachbarschaftsgarten Mueßer Holz ausgezeichnet. Zwei weitere Initiativen wurden gewürdigt.

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  • Veröffentlicht September 29, 2026
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Nachbarschaftsgarten Mueßer Holz
Im Nach­barschafts­garten Mueßer Holz wird Gemein­schaft gelebt. Das gemein­same Gärt­nern führt zu mehr gegen­seit­igem Ver­ständ­nis. Foto: VSP

 


In Kürze:

  • Der Nach­barschafts­garten Mueßer Holz erhält den Annette-Köp­pinger-Preis 2026.
  • Der Inter­re­ligiöse Dia­log und Ute Radatz teilen sich den zweit­en Platz.
  • Der Preis wird seit 2009 alle zwei Jahre ver­liehen.

 

Der Nach­barschafts­garten Mueßer Holz hat den Annette-Köp­pinger-Preis 2026 für Inte­gra­tion und Men­schlichkeit erhal­ten. Die Ausze­ich­nung wurde am Son­ntag, 27. Sep­tem­ber, zum Auf­takt der Interkul­turellen Woche am Südufer des Pfaf­fen­te­ichs ver­liehen.

In dem Garten arbeit­en Men­schen unter­schiedlich­er Herkun­ft, Gen­er­a­tio­nen und Lebenswege zusam­men. Neben dem Anbau von Obst und Gemüse geht es um Begeg­nun­gen im Stadt­teil und gegen­seit­ige Unter­stützung. Der Garten wurde auch durch den Doku­men­tarfilm „Garten der Hoff­nung“ von Dieter Schu­mann bekan­nt, der im Mai beim Filmkun­st­fest MV in Schw­erin Pre­miere hat­te.

Stadt­präsi­dentin Mandy Pfeifer würdigte bei der Preisver­lei­hung das gemein­same Gärt­nern als Möglichkeit, miteinan­der ins Gespräch zu kom­men und Ver­ständ­nis füreinan­der zu entwick­eln. In diesem Jahr seien zahlre­iche Vorschläge für den Preis einge­gan­gen, sagte sie.

Der Annette-Köp­pinger-Preis wird seit 2009 alle zwei Jahre vergeben. Er erin­nert an Schw­erins erste Inte­gra­tions­beauf­tragte Annette Köp­pinger, die 2007 starb.

Zwei weitere Engagierte gewürdigt

Den zweit­en Platz teilen sich der Inter­re­ligiöse Dia­log und Ute Radatz. Der Inter­re­ligiöse Dia­log bringt in Schw­erin seit nahezu 25 Jahren Men­schen ver­schieden­er Glauben­srich­tun­gen zusam­men und organ­isiert Begeg­nun­gen.

Ute Radatz betreut seit vie­len Jahren den Emp­fangs- und Willkom­mens­bere­ich der Lebens­mit­te­laus­gabe der Petrusge­meinde Schw­erin. Auch ihr Engage­ment würdigte die Jury bei der Preisver­lei­hung.