Erster Auftritt für die Löwen-Drillinge im Schweriner Zoo:
Namensfindung der drei Welpen abgeschlossen
Die drei acht Wochen alten Asiatischen Löwen sind erstmals für Besucher zu sehen – nach einer Online-Abstimmung stehen nun auch ihre Namen fest.

Am heutigen Freitag, 6. März, hat der Schweriner Zoo seinen jüngsten Löwennachwuchs erstmals öffentlich vorgestellt. Nachdem nun auch die Namensfindung der drei Welpen abgeschlossen ist, können Besucher Löwenmutter „Heidi“ und ihre Jungtiere ab sofort täglich im Rote Liste Zentrum beim Spielen und Erkunden beobachten. Die drei Jungtiere wurden am 7. Januar geboren und sind inzwischen acht Wochen alt. Bei der ersten tierärztlichen Untersuchung am vergangenen Freitag gab es keine Auffälligkeiten: Zwei Katzen und ein Kater sind gesund und zeigen sich aktiv. Davon konnten sich bereits die ersten Besucher überzeugen, als die drei neugierig den Wintergarten des Rote Liste Zentrums erkundeten. „Alle drei sind sehr gut drauf und zeigen großes Interesse an ihrer Umwelt. Das ist wirklich schön anzusehen und freut das gesamte Team“, erklärt Julia Gottschlich, Zoologische Leiterin und stellvertretende Direktorin des Zoos. Erste Unterschiede im Verhalten seien jedoch schon erkennbar: „Der Kater ist tatsächlich proaktiver und etwas ‚ruppiger‘ als seine Schwestern. Bei den Katzen ist eine etwas vorsichtiger als die andere“, so Gottschlich.
Mehr als 12.000 Stimmen für die Namen
Gemeinsam mit dem NDR hatte der Zoo eine Woche lang nach passenden Namen für den Nachwuchs gesucht. Das Tierpflege-Team brachte mehrere Vorschläge ein, über die Zoo-Freunde online abstimmen konnten. Insgesamt wurden mehr als 12.000 Stimmen abgegeben.Nun stehen die Namen fest: Eine Katze heißt künftig Saira, die zweite Narami, der Kater trägt den Namen Najuk. Die Namen stammen aus dem indischen Raum, dem ursprünglichen Verbreitungsgebiet der stark gefährdeten Asiatischen Löwen. Sinngemäß übersetzt steht Saira für „die Reisende“, Narami für „die Sanfte“ und Najuk für „der Sensible“.
Zusammenführung des Rudels geplant

Derzeit bleiben Löwenmutter Heidi und ihre drei Jungtiere zunächst im Wintergarten des Rote Liste Zentrums. Die anderen Löwen des Zoos – darunter Kater Shapur, die Löwin Indi sowie Löwin Rubi mit ihrem sechs Monate alten Nachwuchs Manika – nutzen derzeit die große Außenanlage. Bis alle Tiere zusammenleben können, wird es noch etwas dauern. „Wir geben Heidi und den Jungtieren nun erst einmal Zeit, sich in der neuen Situation zurechtzufinden. Wenn alles gut klappt, können die restlichen Löwen zunächst visuell und geruchlich Kontakt über den Außenbereich entlang des Wintergartens aufnehmen“, erklärt Gottschlich. Erst danach soll das gesamte Rudel zusammengeführt werden. Für Besucher lohnt sich ein Blick in das Rote Liste Zentrum jedoch schon jetzt: Die drei jungen Löwen sind dort derzeit besonders nah zu beobachten.Ein zusätzlicher Anreiz für einen Zoobesuch: Noch bis zum 28. März gelten an der Zookasse die vergünstigten Wintertarife.



