Sa, 18. April 2026
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Erster Auftritt für die Löwen-Drillinge im Schweriner Zoo:
Namensfindung der drei Welpen abgeschlossen

Die drei acht Wochen alten Asiatischen Löwen sind erstmals für Besucher zu sehen – nach einer Online-Abstimmung stehen nun auch ihre Namen fest.

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  • Veröffentlicht März 6, 2026
Die drei acht Wochen alten Löwenjungtiere im Schweriner Zoo sind erstmals für Besucher zu sehen und erkunden neugierig den Wintergarten im Rote Liste Zentrum, Foto: Zoo Schwerin
Die drei acht Wochen alten Löwen­jungtiere im Schw­er­iner Zoo sind erst­mals für Besuch­er zu sehen und erkun­den neugierig den Win­ter­garten im Rote Liste Zen­trum, Foto: Zoo Schw­erin

Am heuti­gen Fre­itag, 6. März, hat der Schw­er­iner Zoo seinen jüng­sten Löwen­nach­wuchs erst­mals öffentlich vorgestellt. Nach­dem nun auch die Namensfind­ung der drei Welpen abgeschlossen ist, kön­nen Besuch­er Löwen­mut­ter „Hei­di“ und ihre Jungtiere ab sofort täglich im Rote Liste Zen­trum beim Spie­len und Erkun­den beobacht­en. Die drei Jungtiere wur­den am 7. Jan­u­ar geboren und sind inzwis­chen acht Wochen alt. Bei der ersten tierärztlichen Unter­suchung am ver­gan­genen Fre­itag gab es keine Auf­fäl­ligkeit­en: Zwei Katzen und ein Kater sind gesund und zeigen sich aktiv. Davon kon­nten sich bere­its die ersten Besuch­er überzeu­gen, als die drei neugierig den Win­ter­garten des Rote Liste Zen­trums erkun­de­ten. „Alle drei sind sehr gut drauf und zeigen großes Inter­esse an ihrer Umwelt. Das ist wirk­lich schön anzuse­hen und freut das gesamte Team“, erk­lärt Julia Gottschlich, Zool­o­gis­che Lei­t­erin und stel­lvertre­tende Direk­torin des Zoos. Erste Unter­schiede im Ver­hal­ten seien jedoch schon erkennbar: „Der Kater ist tat­säch­lich proak­tiv­er und etwas ‚rup­piger‘ als seine Schwest­ern. Bei den Katzen ist eine etwas vor­sichtiger als die andere“, so Gottschlich.

Mehr als 12.000 Stimmen für die Namen

Gemein­sam mit dem NDR hat­te der Zoo eine Woche lang nach passenden Namen für den Nach­wuchs gesucht. Das Tierpflege-Team brachte mehrere Vorschläge ein, über die Zoo-Fre­unde online abstim­men kon­nten. Ins­ge­samt wur­den mehr als 12.000 Stim­men abgegeben.Nun ste­hen die Namen fest: Eine Katze heißt kün­ftig Saira, die zweite Nara­mi, der Kater trägt den Namen Najuk. Die Namen stam­men aus dem indis­chen Raum, dem ursprünglichen Ver­bre­itungs­ge­bi­et der stark gefährde­ten Asi­atis­chen Löwen. Sin­ngemäß über­set­zt ste­ht Saira für „die Reisende“, Nara­mi für „die San­fte“ und Najuk für „der Sen­si­ble“.

Zusammenführung des Rudels geplant

Neugierig erkunden die beiden Löwenjungen die neue Umgebung, Foto: maxpress
Neugierig erkun­den die bei­den Löwen­jun­gen die neue Umge­bung, Foto: max­press

Derzeit bleiben Löwen­mut­ter Hei­di und ihre drei Jungtiere zunächst im Win­ter­garten des Rote Liste Zen­trums. Die anderen Löwen des Zoos – darunter Kater Sha­pur, die Löwin Indi sowie Löwin Rubi mit ihrem sechs Monate alten Nach­wuchs Mani­ka – nutzen derzeit die große Auße­nan­lage. Bis alle Tiere zusam­men­leben kön­nen, wird es noch etwas dauern. „Wir geben Hei­di und den Jungtieren nun erst ein­mal Zeit, sich in der neuen Sit­u­a­tion zurechtzufind­en. Wenn alles gut klappt, kön­nen die restlichen Löwen zunächst visuell und geruch­lich Kon­takt über den Außen­bere­ich ent­lang des Win­ter­gartens aufnehmen“, erk­lärt Gottschlich. Erst danach soll das gesamte Rudel zusam­menge­führt wer­den. Für Besuch­er lohnt sich ein Blick in das Rote Liste Zen­trum jedoch schon jet­zt: Die drei jun­gen Löwen sind dort derzeit beson­ders nah zu beobachten.Ein zusät­zlich­er Anreiz für einen Zoobe­such: Noch bis zum 28. März gel­ten an der Zookasse die vergün­stigten Win­ter­tar­ife.