Close

Er ist wieder da:
Glücksdrache Nandolino kehrt im September zurück

Im September kehrt Nandolino an den Pfaffenteich zurück – nicht mehr aus Holz, sondern als Bronzeskulptur. Der neue Drache soll dauerhaft in Schwerin bleiben.

Avatar-Foto
  • Veröffentlicht September 1, 2025
Noch schützt eine dun­kle Pati­na die Drachen­skulp­tur, doch Anfassen ist erlaubt: Mit der Zeit schim­mert dann die Bronze durch. Foto: maxpress/Holz

Der Glücks­drache Nan­dolino kehrt an seinen alten Platz am Südufer des Pfaf­fen­te­ichs zurück. Nach­dem die ursprüngliche Holzskulp­tur im April 2022 ent­fer­nt wer­den musste, wird noch im Sep­tem­ber eine neue Fig­ur aus Bronze aufgestellt.

Der Kün­stler Nan­do Kall­weit hat­te bere­its die erste Ver­sion des Drachen gestal­tet. Für die Neuau­flage schnitzte er erneut ein Mod­ell aus Holz, das als Grund­lage für die Bronze­guss­form diente. In ein­er Gießerei in Mün­ster ent­stand daraus bei 1.250 Grad Cel­sius die neue Skulp­tur: rund 1,90 Meter hoch und 3,5 Meter lang, mit dun­kler Pati­na verse­hen. Berührun­gen sind aus­drück­lich erwün­scht, da die Bronze dort mit der Zeit gold­far­ben durch­schim­mert.

Nan­dolino war über ein Jahrzehnt ein fes­ter Bestandteil des Stadt­bilds am Pfaf­fen­te­ich. In Anlehnung an die chi­ne­sis­che Sym­bo­l­ik gilt der Drache als Zeichen des Glücks und sollte ins­beson­dere über die Drachen­bootren­nen wachen. Auch die neue Fig­ur wird wieder an ihrem ursprünglichen Stan­dort instal­liert.

Die Umset­zung des Pro­jek­ts wurde durch Spenden in Höhe von rund 15.000 Euro ermöglicht. Die Aktion wurde von der Agen­tur „max­press“ im Auf­trag der Kanuren­nge­mein­schaft Schw­erin organ­isiert. Beteiligt hat­ten sich sowohl Bürg­erin­nen und Bürg­er als auch Unternehmen und städtis­che Ein­rich­tun­gen.

Derzeit laufen die Vor­bere­itun­gen für das neue Fun­da­ment. Die Auf­stel­lung der Bronzeskulp­tur ist für Sep­tem­ber 2025 vorge­se­hen.

„Der neue Nan­dolino aus Bronze ist bere­it für seinen Umzug an den Pfaf­fen­te­ich”, sagt Kün­stler Nan­do Kall­weit. Foto: maxpress/Holz