Ärtze ohne Grenzen:
Nelleke Smitsman über ihren Einsatz in Krisengebieten
Seit 2017 ist Pflegefachfrau Nelleke Smitsman für Ärzte ohne Grenzen im Einsatz. Die 65-Jährige berichtet im Podcast über Erfahrungen in sieben Krisenländern.
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Nelleke Smitsman ist eine von 67.000. Sie ist gelernte Krankenschwester. Heute lautet die offizielle Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau“. Seit 2017 ist sie Teil des Netzwerkes von Ärzte ohne Grenzen. In mehr als 70 Ländern arbeiten Menschen aus rund 150 Ländern in den medizinischen Nothilfeprojekten. Die meisten Mitarbeiter*innen kommen aus den Projektländern und arbeiten im eigenen Land. Gleichzeitig werden Kolleg*innen aus anderen Ländern in die Projekte entsandt. Eine von ihnen ist Nelleke Smitsman.
Ihr erster Einsatz führte sie 2017 nach Uganda. Da war sie bereits Ende 50. „Ich dachte damals, ich bin ganz bestimmt zu alt. Die Ärzte ohne Grenzen würden mich bestimmt nicht nehmen“, erinnert sie sich. Doch es kam anders.
Als erfahrene Fachkraft war Nelleke Smitsman sehr willkommen. Inzwischen ist sie 65 Jahre alt und war mehr als 60 Monate in bisher 7 Ländern im Einsatz. In Sierra Leone verbrachte sie 18 Monate, in Afghanistan war sie 1 Jahr lang. Auch im Süd Sudan, in Tadschikistan, Myanmar und in der Ukraine hat sie für Ärzte ohne Grenzen gearbeitet.
Wer erfahren möchte, was Nelleke Smitsman bewogen hat, für Ärzte ohne Grenzen tätig zu werden, was ihre Aufgaben waren, was sie erlebt hat und wie sie mit all den Eindrücken klar kommt, erfährt dies aus erster Hand in dieser Folge vom Podcast „Man müsste mal …“ mit Nelleke Smitsman, Andreas Lußky und Claus Oellerking.



