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Ärtze ohne Grenzen:
Nelleke Smitsman über ihren Einsatz in Krisengebieten

Seit 2017 ist Pflegefachfrau Nelleke Smitsman für Ärzte ohne Grenzen im Einsatz. Die 65-Jährige berichtet im Podcast über Erfahrungen in sieben Krisenländern.

  • Veröffentlicht Februar 16, 2026

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Weit­ere Infor­ma­tio­nen

 

Nelleke Smits­man ist eine von 67.000. Sie ist gel­ernte Kranken­schwest­er. Heute lautet die offizielle Berufs­beze­ich­nung „Pflege­fach­frau“. Seit 2017 ist sie Teil des Net­zw­erkes von Ärzte ohne Gren­zen. In mehr als 70 Län­dern arbeit­en Men­schen aus rund 150 Län­dern in den medi­zinis­chen Nothil­fe­pro­jek­ten. Die meis­ten Mitarbeiter*innen kom­men aus den Pro­jek­tlän­dern und arbeit­en im eige­nen Land. Gle­ichzeit­ig wer­den Kolleg*innen aus anderen Län­dern in die Pro­jek­te entsandt. Eine von ihnen ist Nelleke Smits­man.

Ihr erster Ein­satz führte sie 2017 nach Ugan­da. Da war sie bere­its Ende 50. „Ich dachte damals, ich bin ganz bes­timmt zu alt. Die Ärzte ohne Gren­zen wür­den mich bes­timmt nicht nehmen“, erin­nert sie sich. Doch es kam anders.

Als erfahrene Fachkraft war Nelleke Smits­man sehr willkom­men. Inzwis­chen ist sie 65 Jahre alt und war mehr als 60 Monate in bish­er 7 Län­dern im Ein­satz. In Sier­ra Leone ver­brachte sie 18 Monate, in Afghanistan war sie 1 Jahr lang. Auch im Süd Sudan, in Tad­schik­istan, Myan­mar und in der Ukraine hat sie für Ärzte ohne Gren­zen gear­beit­et.

Wer erfahren möchte, was Nelleke Smits­man bewogen hat, für Ärzte ohne Gren­zen tätig zu wer­den, was ihre Auf­gaben waren, was sie erlebt hat und wie sie mit all den Ein­drück­en klar kommt, erfährt dies aus erster Hand in dieser Folge vom Pod­cast „Man müsste mal …“ mit Nelleke Smits­man, Andreas Lußky und Claus Oellerk­ing.