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Wasservögel und mehr:
Neue Ausstellung am Schweriner See eröffnet

Am Schweriner See laden Veranstaltungen und eine neue Ausstellung zum Thema Wasser zum Entdecken der Tier- und Pflanzenwelt ein.

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  • Veröffentlicht April 23, 2026
Der BUND MV ist Trägervere­in der Naturschutzs­ta­tion Schw­erin Foto: Lan­deshaupt­stadt Schw­erin / Michaela Chris­ten

 

Am Schw­er­iner See ste­ht am Woch­enende die Natur im Mit­telpunkt. Die Naturschutzs­ta­tion Schw­erin lädt zu mehreren Ver­anstal­tun­gen rund um den Leben­sraum Wass­er ein. Anlass ist die Beobach­tung zahlre­ich­er Brutvögel, die derzeit in der Balz zu sehen sind.

Zugle­ich wird eine neue Ausstel­lung mit dem Titel „Am und unter Wass­er“ eröffnet. Neun Infotafeln informieren über ökol­o­gis­che Zusam­men­hänge im und am Gewäss­er, etwa über die Bedeu­tung von Schilf oder die Pflanzen­welt unter der Wasser­ober­fläche. Besucherin­nen und Besuch­er erhal­ten Ein­blicke in die heimis­che Tier­welt, darunter Biber und Eisvo­gel.

Anlässlich der Ausstel­lungseröff­nung ist die Naturschutzs­ta­tion am Fre­itag, 24. April, von 11:30 bis 15:30 Uhr sowie am Son­ntag, 26. April, von 9:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Neben der Ausstel­lung kön­nen auch das Bienen­haus und der Natur­garten besichtigt wer­den. Ein Dio­ra­ma zeigt zudem mehr als 20 prä­pari­erte Tiere in ein­er nachge­bilde­ten Land­schaft des Sees.

Ein beson­der­er Schw­er­punkt liegt auf fam­i­lien­fre­undlichen Ange­boten. Am Fre­itag begin­nt um 14:30 Uhr ein Kinder­pro­gramm zum The­ma Amphi­bi­en. Unter dem Mot­to „Wenn’s quakt und springt?!“ ler­nen Kinder spielerisch Frösche und Kröten ken­nen. Im Anschluss startet um 15:30 Uhr eine Exkur­sion zur Vogel­beobach­tung am See. Dabei kön­nen unter anderem Hauben­tauch­er, Blässhuhn und Schel­lente in ihrem natür­lichen Leben­sraum ent­deckt wer­den.

Alle Ange­bote sind kosten­frei und ohne Anmel­dung zugänglich. Die Ausstel­lung ist bis min­destens Ende Juni zu den reg­ulären Öff­nungszeit­en zu sehen.

Die Naturschutzs­ta­tion im Stadt­teil Zip­pen­dorf wird vom BUND Meck­len­burg-Vor­pom­mern im Auf­trag der Stadt betrieben. Das Gebäude am Zip­pen­dor­fer Strand stammt aus dem Jahr 1749 und gehört zu den ältesten Bauw­erken der Stadt. Seit 1990 dient es durchge­hend der Umwelt­bil­dung und ste­ht der Öffentlichkeit zur Ver­fü­gung.