Neue Einwohner für Schwerin

422795_web_R_by_Anne-Bermüller_pixelio.de_-e1377781061797Die CDU-Fraktion in der Schweriner Stadtvertretung möchte die Gewinnung neuer Einwohner in den Fokus der Kommunalpolitik rücken. Nach den ZENSUS-Ergebnissen, die auch für die Landeshauptstadt Einnahmeverluste bedeuten, soll die Oberbürgermeisterin als ersten Schritt prüfen lassen, ob den Studierenden an den privaten Hochschulen und Fachschulen ein Begrüßungsgeld gezahlt werden kann, wenn diese ihren Hauptwohnsatz nach Schwerin verlegen.

„Jeder Einwohner mit Hauptwohnsitz bedeutet bares Geld für unsere Stadtkasse. Allein aus dem Kommunalen Finanzausgleich erhält die Stadt jährlich mehr als 300 Euro pro Einwohner. Deshalb muss es unser erklärtes Ziel sein, auch Studierende zu überzeugen, ihren Hauptwohnsitz nach Schwerin zu verlegen. In den traditionellen Hochschulstandorten gibt es solche Regelungen bereits bzw. wird darüber diskutiert. In Schwerin hat sich der Bereich der privaten Hochschulen in den letzten Jahren positiv entwickelt. Deshalb macht es Sinn, diese Möglichkeit auch für Schwerin zu prüfen“, sagte der Fraktionsvorsitzende Sebastian Ehlers.

 

 

 

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