Neues Eltern-Kind-Zentrum der AWO eingeweiht

Sechs Millionen Euro kostete der Neubau des neunen Eltern-Kind-Zentrums der AWO. Es beherbergt neben der Kita „Igelkinder“ zahlreiche Räume für Beratungsangebote und als Highlight ein Bewegungsbad. Nun wurde es eingeweiht.

Blick aus der Vogelperspektive auf die besondere Form des Eltern-Kind-Zentrums der AWO in der Justus-von-Liebig-Straße, Foto: AWO
 
Mit einem kleinen Festprogramm der Kitakinder wurden Bauleute, Ehrengäste und AWO-Mitarbeiter zur Einweihung des neuen Hauses begrüßt. Danach bestand die Möglichkeit, sich das außergewöhnlich geformte Gebäude etwas genauer anzusehen. 
 
AWO-Geschäftsführer Axel Mielke betonte in seiner Eröffnungsrede, wie wichtig das Zentrum in diesem Stadtteil ist. „In dem Haus haben wir neben den Betreuungsangeboten für Krippen- und Kindergartenkinder auch zahlreiche Beratungs- und Kreativmöglichkeiten, die besonders die Menschen in diesem Stadtteil ansprechen und einladen sollen“, so der AWO-Geschäftsführer.
 

Bald auch Anfänger-Schwimmkurse möglich 

 
Besonders stolz ist die AWO auf das Herzstück des Eltern-Kind-Zentrums: das nierenförmige Bewegungsbad, das in wenigen Wochen freigegeben wird. Das Becken hat ein Fassungsvermögen von 80.000 Litern Wasser bei einer Wassertiefe von 1,35 Metern.
 
„In dem Bad werden wir Kurse wie Babyschwimmen, Schwangerenschwimmen und Seniorenschwimmen für Bürger und die Vereine der Stadt ermöglichen“, so Axel Mielke. Diese werden durch die Familienbildungsstätte – die ebenfalls Beratungsräume im Haus hat – angeboten. In Zusammenarbeit mit dem DRK ist auch geplant, die begehrten Anfänger-Schwimmkurse durchzuführen.
 

Handschrift der Kinder soll erkennbar sein

V.l. AWO-Geschäftsführer Axel Mielke übergibt zusammen mit AWO-Kita-Bereichsleiterin Simone Mühlbauer den Schlüssel für die Kita Igelkinder im Eltern-Kind-Zentrum an Leiterin Nicole Krause. Foto: maxpress

35 Beschäftigte sind im Eltern-Kind-Zentrum tätig. In der Kita „Igelkinder“ werden 154 Kinder im Krippen- und Kindergartenalter betreut. Diese wurden schon im Vorfeld bei der Gestaltung der Räume und des Außenbereiches miteinbezogen.

 
So halfen die Kleinen beim Umzug und beim Einrichten ihrer Spielräume und bepflanzten ein eigenes Hochbeet auf dem Hof. „Wir wollten, dass die einzelnen Bereiche auch die Handschrift der Kinder tragen und haben sie angeregt, eigene Entscheidungen über die Gestaltung zu treffen“, sagt Simone Mühlbauer, Kita-Bereichsleiterin der AWO Schwerin.
 
Innerhalb der Weiterentwicklung der Kita zum Eltern-Kind-Zentrum baut eine Koordinatorin unter anderem die Vernetzung in den Sozialraum auf. „Der Stadtteil Mueßer Holz wurde dafür als Modellregion ausgewählt. Ziel dieses Prozesses ist die Weiterentwicklung von Kitas zu einem Unterstützungsort für Familien“, sagt Christina Münster, die Verantwortliche für das Projekt Kinder- und Familienzentrum der Landeshauptstadt Schwerin im Mueßer Holz (KiFaZ). „Wir prüfen dabei die Bedürfnisse der Familien im Mueßer Holz und schaffen dann die entsprechenden Beratungsangebote.“

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