Lankower Nordufer:
Ein See, viele Erinnerungen und neue Pläne
Der Lankower See war einst Schwerins Treffpunkt. Heute ist das Nordufer geprägt von Stillstand. Ein neuer Antrag zur Badestelle stellt die Frage: Verwalten oder gestalten – hat das Nordufer Zukunft?

Der Lankower See gehört zu den Orten in Schwerin, die tief im kollektiven Gedächtnis verankert sind. Wer hier aufgewachsen ist, verbindet mit ihm Sommer, Freizeit und ein Stück Alltag jenseits der Innenstadt. Baden nach der Schule, Eis vom Kiosk, Minigolf am Wochenende, Kaffee und Kuchen mit Blick aufs Wasser.
Wer heute am Nordufer entlanggeht, trifft auf eine ganz andere Realität: verfallene Gebäude, geschlossene Gastronomie, eine informelle Badestelle ohne offiziellen Status. Genau an diesem Punkt setzt ein neuer politischer Vorstoß an, der am Ende eine größere Frage aufwirft: Was will die Stadt eigentlich mit diesem See?
Der Ortsbeirat Lankow hat beantragt, die Badegelegenheit am Spielplatz am Nordufer des Lankower Sees wieder offiziell zu einer Badestelle zu ertüchtigen. Der Oberbürgermeister soll beauftragt werden, dafür Fördermittel aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ zu beantragen.
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