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Lankower Nordufer:
Ein See, viele Erinnerungen und neue Pläne

Der Lankower See war einst Schwerins Treffpunkt. Heute ist das Nordufer geprägt von Stillstand. Ein neuer Antrag zur Badestelle stellt die Frage: Verwalten oder gestalten – hat das Nordufer Zukunft?

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  • Veröffentlicht Januar 31, 2026
Nordufer Lankower See
Das Nor­dufer am Lankow­er See hat schon besseren Tage erlebt. Foto: Ste­fan Rochow

 

Der Lankow­er See gehört zu den Orten in Schw­erin, die tief im kollek­tiv­en Gedächt­nis ver­ankert sind. Wer hier aufgewach­sen ist, verbindet mit ihm Som­mer, Freizeit und ein Stück All­t­ag jen­seits der Innen­stadt. Baden nach der Schule, Eis vom Kiosk, Minigolf am Woch­enende, Kaf­fee und Kuchen mit Blick aufs Wass­er.

Wer heute am Nor­dufer ent­langge­ht, trifft auf eine ganz andere Real­ität: ver­fal­l­ene Gebäude, geschlossene Gas­tronomie, eine informelle Badestelle ohne offiziellen Sta­tus. Genau an diesem Punkt set­zt ein neuer poli­tis­ch­er Vorstoß an, der am Ende eine größere Frage aufwirft: Was will die Stadt eigentlich mit diesem See?

Der Orts­beirat Lankow hat beantragt, die Badegele­gen­heit am Spielplatz am Nor­dufer des Lankow­er Sees wieder offiziell zu ein­er Badestelle zu ertüchti­gen. Der Ober­bürg­er­meis­ter soll beauf­tragt wer­den, dafür För­der­mit­tel aus dem Pro­gramm „Sozialer Zusam­men­halt“ zu beantra­gen.

 


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