Sa, 13. Juni 2026
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Viele gehen vorzeitig in den Ruhestand:
Nur jeder vierte Rentner erreicht das reguläre Rentenalter im Beruf

Die Mehrheit der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern geht vor Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze in den Ruhestand. Das zeigen aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung für das Jahr 2025.

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  • Veröffentlicht Juni 3, 2026
Ostdeutschland mit hoher Frühverrentungsquote. Foto: Symbolbild
Ost­deutsch­land mit hoher Frühver­ren­tungsquote. Foto: Sym­bol­bild

 

Die Mehrheit der Men­schen in Meck­len­burg-Vor­pom­mern geht vor Erre­ichen der geset­zlichen Rege­lal­ters­gren­ze in den Ruh­e­s­tand. Das zeigen aktuelle Zahlen der Deutschen Renten­ver­sicherung für das Jahr 2025.

Von ins­ge­samt 20.506 Per­so­n­en, die im ver­gan­genen Jahr erst­mals eine geset­zliche Alter­srente erhiel­ten, erre­icht­en lediglich 5.449 das reg­uläre Rentenein­trittsalter. Das entspricht etwas mehr als einem Vier­tel aller Neurent­ner. Derzeit liegt die Rege­lal­ters­gren­ze für den Geburt­s­jahrgang 1960 bei 66 Jahren und vier Monat­en. Bis zum Jahr 2031 soll das Rentenein­trittsalter schrit­tweise auf 67 Jahre ange­hoben wer­den.

Vorzeitige Rente bleibt gefragt

Ein großer Teil der Neurent­ner nutzte die Möglichkeit, nach 45 Ver­sicherungs­jahren ohne Abschläge früher aus dem Beruf­sleben auszuschei­den. Diese soge­nan­nte Alter­srente für beson­ders langjährig Ver­sicherte wurde im ver­gan­genen Jahr an 6.476 Men­schen in Meck­len­burg-Vor­pom­mern gezahlt.

Noch häu­figer entsch­ieden sich Beschäftigte jedoch für eine vorge­zo­gene Alter­srente mit Abschlä­gen. Davon macht­en 7.004 Neurent­ner Gebrauch. Diese Renten­form kann früh­estens ab dem 63. Leben­s­jahr in Anspruch genom­men wer­den, sofern min­destens 35 Ver­sicherungs­jahre vor­liegen. Für jeden Monat des vorzeit­i­gen Renten­bezugs wird die Renten­zahlung dauer­haft um 0,3 Prozent gekürzt.

Ostdeutschland mit hoher Frühverrentungsquote

Der Anteil der Men­schen, die Abschläge für einen früheren Rentenein­tritt akzep­tieren, ist weit­er gestiegen. Während 2024 rund 32,6 Prozent der Neurent­ner diesen Weg wählten, lag der Anteil im ver­gan­genen Jahr bere­its bei 34,2 Prozent.

Nach Angaben der Deutschen Renten­ver­sicherung ist die vorzeit­ige Ver­ren­tung ins­beson­dere in den ost­deutschen Bun­deslän­dern ver­bre­it­et. In West­deutsch­land erre­icht dage­gen ein größer­er Teil der Beschäftigten das reg­uläre Rentenein­trittsalter.

Zusät­zlich erhiel­ten im ver­gan­genen Jahr 1.577 Men­schen in Meck­len­burg-Vor­pom­mern eine Alter­srente für schwer­be­hin­derte Men­schen. Ins­ge­samt beziehen im Land rund 446.000 Men­schen eine geset­zliche Rente, nahezu jed­er dritte Ein­wohn­er.