Sa, 18. April 2026
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Eine Frage an die OB-Kandidatinnen und Kandidaten:
Auf welche Altersgruppe setzen die OB-Kandidaten?

Junge Menschen bis 25, junge Familien, Altersgruppe 50+ oder Rentner? Wenn die OB-Kandidatinnen und Kandidaten keine Wahl hätten, als eine Gruppe zu priorisieren - Welche wäre es? Wir haben nachgefragt!

  • Veröffentlicht März 16, 2026
Kinder, Jugendliche und junge Fam­i­lien – darauf wür­den sich 5 der Kan­di­datin­nen und Kan­di­dat­en für das Amt des Ober­bürg­er­meis­ters konzen­tri­eren. (Archiv­bild) Foto: Chris Loose

 

In Schw­erin läuft der Wahlkampf um den Posten des Ober­bürg­er­meis­ters oder der Ober­bürg­er­meis­terin. Wenn die Kan­di­datin­nen und Kan­di­dat­en keine Wahl hät­ten und sich in ihrem zukün­fti­gen Han­deln auf eine Alters­gruppe konzen­tri­eren müssten – Welche wäre das? Genau das haben wir gefragt. Fünf haben uns geant­wortet, CDU-Kan­di­dat Sebas­t­ian Ehlers und Volt-Kan­di­dat Mas­si­mo de Mat­teis reagierten nicht auf die Frage. Die Rei­hen­folge der Antworten haben wir nach dem Zeit­punkt der Antwort sortiert. Wer schneller geant­wortet hat, ste­ht weit­er oben.

Vergangenheit verwalten oder Zukunft haben

Dr. Aileen Wos­ni­ak vom ASK würde sich in ihrer Poli­tik als Ober­bürg­er­meis­terin auf junge Men­schen bis 25 konzen­tri­eren. Sie schreibt, dass ihr andere Grup­pen auch wichtig sind, sich im Umgang mit jun­gen Men­schen aber entschei­det, ob eine Stadt Zukun­ft hat oder nur die Ver­gan­gen­heit ver­wal­tet. Als aktuelles Prob­lem sieht sie den Wegzug aus Schw­erin. Junge Men­schen gehen zum Studieren oder für die Aus­bil­dung aus Schw­erin weg und ziehen nicht wieder zurück, so Wos­ni­ak. Das möchte sie ändern. Ihr Mot­to: Wenn eine Stadt für 20-Jährige funk­tion­iert, dann funk­tion­iert sie auch für 70-Jährige!

Motor von Schwerin

Auch Heiko Stein­müller will sich für junge Leute ein­set­zen, wenn er Ober­bürg­er­meis­ter wird. Der parteilose Kan­di­dat will mehr kul­turelle Infra­struk­tur für junge Men­schen. Außer­dem will er mehr bezahlbaren Wohn­raum für junge Fam­i­lien. Er sieht eben­so die Prob­lematik, dass Schw­erin eine mas­sive Abwan­derung im jün­geren Alters­band erlebt. Dass es so weit­erge­ht, will er nicht. Laut Stein­müller spüren wir schon jet­zt durch den Arbeit­skräfte­man­gel die Fol­gen von ver­gan­genen Fehlern.

Unsere Lütten sind unser Schatz

Auch SPD-Kan­di­datin Mandy Pfeifer würde Kinder und junge Leute wählen. Laut ihr entschei­det alles, was wir heute für diese Gruppe tun, darüber, wie unsere Stadt in Zukun­ft aussieht. Sie will jun­gen Leuten eine Per­spek­tive geben, damit sie gerne in Schw­erin leben, arbeit­en und vor allem bleiben wollen. Das soll durch mehr Investi­tio­nen in Schulen, Kitas und beru­fliche Bil­dung­sein­rich­tun­gen erre­icht wer­den. Auch Sport und Kul­tur will sie als Baustein für eine gute Per­spek­tive für junge Leute aus­bauen und fördern.

Bindeglied zwischen den Generationen

AfD-Kan­di­datin Petra Fed­er­au würde sich für junge Fam­i­lien entschei­den, wenn sie unbe­d­ingt wählen müsste. Von guten Lebens­be­din­gun­gen für junge Fam­i­lien wür­den am Ende alle Bevölkerungs­grup­pen prof­i­tieren, so Fed­er­au. Junge Eltern sind oft auf die Unter­stützung der eige­nen Eltern und Großel­tern angewiesen. Wenn Schw­erin für junge Fam­i­lien gute Bedin­gun­gen bietet, zum Beispiel durch die Möglichkeit, sich den Traum vom eige­nen Zuhause zu erfüllen, dann kann das junge Fam­i­lien ermuti­gen, wieder in ihre Heimat­stadt zu ziehen, sagt Fed­er­au. Laut ihr würde das am Ende allen in Schw­erin zugute kom­men.

Schwerin braucht Zukunft

Lars Schu­bert, der von der FDP in Schw­erin unter­stützt wird, würde sich auf junge Men­schen und Fam­i­lien konzen­tri­eren. An diesem Punkt entschei­det sich, laut Schu­bert, ob eine Stadt wachse oder schrumpfe. Mehr junge Fam­i­lien sollen mehr Investi­tio­nen, Dynamik und Leben in die Stadt brin­gen. Auch er führt an, dass davon dann alle Alters­grup­pen prof­i­tieren wür­den. Mit sein­er Poli­tik würde er die Zukun­fts­fähigkeit von Schw­erin sich­ern wollen, damit alle Gen­er­a­tio­nen gut in der Stadt leben kön­nen.

 


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