Eine Frage an die OB-Kandidatinnen und Kandidaten:
Auf welche Altersgruppe setzen die OB-Kandidaten?
Junge Menschen bis 25, junge Familien, Altersgruppe 50+ oder Rentner? Wenn die OB-Kandidatinnen und Kandidaten keine Wahl hätten, als eine Gruppe zu priorisieren - Welche wäre es? Wir haben nachgefragt!

In Schwerin läuft der Wahlkampf um den Posten des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin. Wenn die Kandidatinnen und Kandidaten keine Wahl hätten und sich in ihrem zukünftigen Handeln auf eine Altersgruppe konzentrieren müssten – Welche wäre das? Genau das haben wir gefragt. Fünf haben uns geantwortet, CDU-Kandidat Sebastian Ehlers und Volt-Kandidat Massimo de Matteis reagierten nicht auf die Frage. Die Reihenfolge der Antworten haben wir nach dem Zeitpunkt der Antwort sortiert. Wer schneller geantwortet hat, steht weiter oben.
Vergangenheit verwalten oder Zukunft haben
Dr. Aileen Wosniak vom ASK würde sich in ihrer Politik als Oberbürgermeisterin auf junge Menschen bis 25 konzentrieren. Sie schreibt, dass ihr andere Gruppen auch wichtig sind, sich im Umgang mit jungen Menschen aber entscheidet, ob eine Stadt Zukunft hat oder nur die Vergangenheit verwaltet. Als aktuelles Problem sieht sie den Wegzug aus Schwerin. Junge Menschen gehen zum Studieren oder für die Ausbildung aus Schwerin weg und ziehen nicht wieder zurück, so Wosniak. Das möchte sie ändern. Ihr Motto: Wenn eine Stadt für 20-Jährige funktioniert, dann funktioniert sie auch für 70-Jährige!
Motor von Schwerin
Auch Heiko Steinmüller will sich für junge Leute einsetzen, wenn er Oberbürgermeister wird. Der parteilose Kandidat will mehr kulturelle Infrastruktur für junge Menschen. Außerdem will er mehr bezahlbaren Wohnraum für junge Familien. Er sieht ebenso die Problematik, dass Schwerin eine massive Abwanderung im jüngeren Altersband erlebt. Dass es so weitergeht, will er nicht. Laut Steinmüller spüren wir schon jetzt durch den Arbeitskräftemangel die Folgen von vergangenen Fehlern.
Unsere Lütten sind unser Schatz
Auch SPD-Kandidatin Mandy Pfeifer würde Kinder und junge Leute wählen. Laut ihr entscheidet alles, was wir heute für diese Gruppe tun, darüber, wie unsere Stadt in Zukunft aussieht. Sie will jungen Leuten eine Perspektive geben, damit sie gerne in Schwerin leben, arbeiten und vor allem bleiben wollen. Das soll durch mehr Investitionen in Schulen, Kitas und berufliche Bildungseinrichtungen erreicht werden. Auch Sport und Kultur will sie als Baustein für eine gute Perspektive für junge Leute ausbauen und fördern.
Bindeglied zwischen den Generationen
AfD-Kandidatin Petra Federau würde sich für junge Familien entscheiden, wenn sie unbedingt wählen müsste. Von guten Lebensbedingungen für junge Familien würden am Ende alle Bevölkerungsgruppen profitieren, so Federau. Junge Eltern sind oft auf die Unterstützung der eigenen Eltern und Großeltern angewiesen. Wenn Schwerin für junge Familien gute Bedingungen bietet, zum Beispiel durch die Möglichkeit, sich den Traum vom eigenen Zuhause zu erfüllen, dann kann das junge Familien ermutigen, wieder in ihre Heimatstadt zu ziehen, sagt Federau. Laut ihr würde das am Ende allen in Schwerin zugute kommen.
Schwerin braucht Zukunft
Lars Schubert, der von der FDP in Schwerin unterstützt wird, würde sich auf junge Menschen und Familien konzentrieren. An diesem Punkt entscheidet sich, laut Schubert, ob eine Stadt wachse oder schrumpfe. Mehr junge Familien sollen mehr Investitionen, Dynamik und Leben in die Stadt bringen. Auch er führt an, dass davon dann alle Altersgruppen profitieren würden. Mit seiner Politik würde er die Zukunftsfähigkeit von Schwerin sichern wollen, damit alle Generationen gut in der Stadt leben können.
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