Podcast „Man müsste mal …“:
Warum die OMAS GEGEN RECHTS in Schwerin laut und unbequem sein wollen
Laut, sichtbar und unbequem: Die OMAS GEGEN RECHTS aus Schwerin setzen sich für Demokratie und Vielfalt ein. Im Podcast sprechen sie über Motivation, Aktionen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Sie demonstrieren, organisieren Veranstaltungen und beziehen öffentlich Stellung gegen Rechtsextremismus, Ausgrenzung und Hass. Die Initiative OMAS GEGEN RECHTS ist längst auch in Schwerin und Westmecklenburg aktiv. Was die Frauen antreibt und warum sie sich gesellschaftlich engagieren, darüber sprechen sie in der aktuellen Folge des Podcasts „Man müsste mal …“.
„Man müsste mal etwas dafür tun, dass unser Land auch für unsere Enkel in Zukunft noch lebenswert ist“, sagt Friederike Steinberg. Die Schwerinerin gehört zu den rund 50 Mitgliedern der regionalen Gruppe der OMAS GEGEN RECHTS. Der Gedanke an ihren Enkel und die kommenden Generationen sei für sie ein wichtiger Antrieb, sich gesellschaftlich einzubringen.
Einsatz für Demokratie und Menschenwürde
Die Initiative versteht sich als überparteilich, unabhängig und gewaltfrei. Gleichzeitig wollen ihre Mitglieder sichtbar sein und Haltung zeigen. Laut eigener Beschreibung setzen sich die OMAS GEGEN RECHTS für Demokratie, Menschenwürde, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein.
Auch Antje Höners engagiert sich in der Gruppe. Obwohl sie selbst noch keine Großmutter ist, fühlt sie sich den Zielen der Initiative eng verbunden. In ihrem beruflichen Alltag im Kindergarten erlebt sie täglich, wie wichtig ein respektvolles Miteinander ist.
„Mir ist es wichtig, dass wir in unserer Gesellschaft auch in zehn Jahren noch aufeinander achten. Dafür setze ich mich ein“, sagt Höners.
Warum ältere Frauen öffentlich Stellung beziehen
Auf ihrer Internetseite beschreiben die OMAS GEGEN RECHTS ihre Rolle als gesellschaftliche Stimme einer Generation, die in politischen Debatten oft wenig wahrgenommen wird. Ziel sei es, ältere Frauen als aktive politische Kraft sichtbar zu machen und Menschen zu ermutigen, sich für demokratische Werte einzusetzen.
Dabei gehe es um Widerstand gegen demokratiefeindliche Entwicklungen, aber auch um Vernetzung, gegenseitige Unterstützung und öffentliche Präsenz.
Die Initiative setzt sich nach eigenen Angaben für Vielfalt statt Ausgrenzung, Solidarität statt Spaltung sowie Menschlichkeit statt Hass und Hetze ein.
Thema im Podcast „Man müsste mal …“
In der aktuellen Folge des Podcasts „Man müsste mal …“ sprechen Friederike Steinberg und Antje Höners mit den Moderatoren Andreas Lußky und Claus Oellerking über ihre Motivation, die Entstehung der Schweriner Gruppe und die Aktionen, die die OMAS GEGEN RECHTS in der Region bereits organisiert haben.
Außerdem geht es um die Frage, warum gesellschaftliches Engagement gerade in Zeiten zunehmender politischer Polarisierung wichtiger denn je erscheint – und weshalb die Gruppe auch künftig laut, sichtbar und unbequem bleiben will.
Zum Podcast
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.




