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Podcast „Man müsste mal …“:
Warum die OMAS GEGEN RECHTS in Schwerin laut und unbequem sein wollen

Laut, sichtbar und unbequem: Die OMAS GEGEN RECHTS aus Schwerin setzen sich für Demokratie und Vielfalt ein. Im Podcast sprechen sie über Motivation, Aktionen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

  • Veröffentlicht Juni 8, 2026

 

Sie demon­stri­eren, organ­isieren Ver­anstal­tun­gen und beziehen öffentlich Stel­lung gegen Recht­sex­trem­is­mus, Aus­gren­zung und Hass. Die Ini­tia­tive OMAS GEGEN RECHTS ist längst auch in Schw­erin und West­meck­len­burg aktiv. Was die Frauen antreibt und warum sie sich gesellschaftlich engagieren, darüber sprechen sie in der aktuellen Folge des Pod­casts „Man müsste mal …“.

„Man müsste mal etwas dafür tun, dass unser Land auch für unsere Enkel in Zukun­ft noch lebenswert ist“, sagt Friederike Stein­berg. Die Schw­er­iner­in gehört zu den rund 50 Mit­gliedern der regionalen Gruppe der OMAS GEGEN RECHTS. Der Gedanke an ihren Enkel und die kom­menden Gen­er­a­tio­nen sei für sie ein wichtiger Antrieb, sich gesellschaftlich einzubrin­gen.

Einsatz für Demokratie und Menschenwürde

Die Ini­tia­tive ver­ste­ht sich als über­parteilich, unab­hängig und gewalt­frei. Gle­ichzeit­ig wollen ihre Mit­glieder sicht­bar sein und Hal­tung zeigen. Laut eigen­er Beschrei­bung set­zen sich die OMAS GEGEN RECHTS für Demokratie, Men­schen­würde, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusam­men­halt ein.

Auch Antje Hön­ers engagiert sich in der Gruppe. Obwohl sie selb­st noch keine Groß­mut­ter ist, fühlt sie sich den Zie­len der Ini­tia­tive eng ver­bun­den. In ihrem beru­flichen All­t­ag im Kinder­garten erlebt sie täglich, wie wichtig ein respek­tvolles Miteinan­der ist.

„Mir ist es wichtig, dass wir in unser­er Gesellschaft auch in zehn Jahren noch aufeinan­der acht­en. Dafür set­ze ich mich ein“, sagt Hön­ers.

Warum ältere Frauen öffentlich Stellung beziehen

Auf ihrer Inter­net­seite beschreiben die OMAS GEGEN RECHTS ihre Rolle als gesellschaftliche Stimme ein­er Gen­er­a­tion, die in poli­tis­chen Debat­ten oft wenig wahrgenom­men wird. Ziel sei es, ältere Frauen als aktive poli­tis­che Kraft sicht­bar zu machen und Men­schen zu ermuti­gen, sich für demokratis­che Werte einzuset­zen.

Dabei gehe es um Wider­stand gegen demokratiefeindliche Entwick­lun­gen, aber auch um Ver­net­zung, gegen­seit­ige Unter­stützung und öffentliche Präsenz.

Die Ini­tia­tive set­zt sich nach eige­nen Angaben für Vielfalt statt Aus­gren­zung, Sol­i­dar­ität statt Spal­tung sowie Men­schlichkeit statt Hass und Het­ze ein.

Thema im Podcast „Man müsste mal …“

In der aktuellen Folge des Pod­casts „Man müsste mal …“ sprechen Friederike Stein­berg und Antje Hön­ers mit den Mod­er­a­toren Andreas Lußky und Claus Oellerk­ing über ihre Moti­va­tion, die Entste­hung der Schw­er­iner Gruppe und die Aktio­nen, die die OMAS GEGEN RECHTS in der Region bere­its organ­isiert haben.

Außer­dem geht es um die Frage, warum gesellschaftlich­es Engage­ment ger­ade in Zeit­en zunehmender poli­tis­ch­er Polar­isierung wichtiger denn je erscheint – und weshalb die Gruppe auch kün­ftig laut, sicht­bar und unbe­quem bleiben will.

 

Zum Podcast

 

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