Sie quälen Kinder, treiben sie in den Tod:
Sadistische Online-Netzwerk auch in Schwerin
Sadistische Online-Netzwerke treiben Kinder in Selbstverletzung und Suizid. Auch in Schwerin ermittelt die Polizei. Unsere Recherche zum Terror-Netzwerk 764 zeigt, wie Täter vorgehen und wie gefährlich sie sind.

Eine Pressemeldung der Polizei Schwerin Anfang Januar lies aufhorchen: Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit in Fällen, in denen Jugendliche über Onlineplattformen massiv unter psychischen Druck gesetzt werden und gezielt zu selbstverletzende Handlungen aufgefordert wurden.
Gleichzeitig berichteten die großen bundesweiten Medien wie beispielsweise der NDR wenige Tage später darüber, dass in Hamburg ein Prozess gegen einen 21-jährigen mutmaßlichen Pädokriminellen begonnen hat. Unter dem Pseudonym “White Tiger” soll er in mehr als 200 Fällen Jugendliche im Internet zu schweren Selbstverletzungen, Suizidversuchen und in einem Fall auch zum Suizid überredet haben.
Ein schockierender Fall, der sehr an die Fälle in Schwerin erinnert. Die Redaktion hat sich deshalb auf eine Spurensuch begeben. Was dabei herausgekommen, lies uns das Blut in den Adern gefrieren.
Intensiv haben wir darüber in der Reaktion diskutiert, ob wir die Ergebnisse unserer Recherche in einem Artikel zusammenfassen sollten? Wir müssten schwerste Gewalt, Kindesmissbrauch und Suizid ansprechen.
Wir haben uns entschieden, die Dinge zu thematisieren, damit mögliche Gefahren schneller erkannt und richtig eingeordnet werden können. Gerade weil offenbar schon die ersten Fälle in Schwerin aufgetreten sind, hielten wir es für wichtig, über das Netzwerk 764 zu schreiben. Was ist über die sadistischen Täter und ihr Umfeld bekannt?
Das Hilfe-Telefon bei sexueller Gewalt erreichen Sie unter der Nummer 0800 2255 530. Hilfe bei Suizidgedanken erhalten Sie unter 0800 111 0 111 oder auf https://www.telefonseelsorge.de/




