Patientenverfügung transparent gemacht

Lupo  / pixelio.de
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(PM/ hj hacker). Zu einer Informationsveranstaltung über die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht hatte SPD-Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Hacker im Rahmen einer Fraktion-vor-Ort-Veranstaltung in das Familienzentrum Klein Trebbow eingeladen.

Referent zu diesen nicht nur für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger wichtigen Themen war Joachim Albrecht, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Schweriner Hospizvereins. Er verwies einleitend auf einen Spruch von Sogval Rinpoche: „Der Tod ist das tiefste Geheimnis; zwei Dinge können wir aber über ihn sagen: Es ist absolut sicher, dass wir sterben werden und es ist unsicher, wann und wie wir sterben werden. Die einzige Sicherheit, die wir haben, ist die Unsicherheit hinsichtlich unserer Todesstunde.“

Aus dieser Weisheit ableitend erläuterte der Referent anhand von schriftlichen Vordrucken die Möglichkeit, in rechtswirksamer Form zu regeln, welche Entscheidungen zu treffen sind, wenn Menschen ihren Willen nicht mehr selbst äußern können.

Hacker: „Mit der seit 2009 geltenden gesetzlichen Regelung zur Patientenverfügung, für die sich die SPD-Bundestagsfraktion nachhaltig eingesetzt hatte, wurde für den Umgang mit Patientenverfügungen endlich Rechtsklarheit und Rechtssicherheit geschaffen. Jeder sollte sich mit diesem Thema auseinander setzen. Unabhängig vom Alter und vom aktuellen Gesundheitszustand sind die Fragen in Verbindung mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht für jeden bedeutsam.“

Die Diskussion und zahlreiche Nachfragen zum Vortrag des Referenten zeigten das hohe Interesse der Veranstaltungsteilnehmer.

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