Zufahrt gewährt:
Paulsdamm in Schwerin ab Freitag wieder befahrbar
Ab Freitag rollt der Verkehr wieder über den Paulsdamm in Schwerin. Die Sanierung der B 104 ist abgeschlossen – die nächste Vollsperrung folgt 2026 für den Radwegausbau.

Nach rund anderthalb Wochen Vollsperrung können Autofahrer in Schwerin ab heute, Freitagnachmittag, 8. August, wieder den Paulsdamm auf der Bundesstraße 104 nutzen. Die wichtige Verbindung zwischen dem Abzweig Wickendorf und Rampe war seit dem 28. Juli für Sanierungsarbeiten gesperrt. Lediglich Rettungsfahrzeuge und Radfahrer durften die Strecke passieren.
Arbeiten schneller abgeschlossen als geplant
Wie das Straßenbauamt Schwerin mitteilt, war die Freigabe ursprünglich erst für Samstag vorgesehen. Dank günstiger Wetterbedingungen konnte die Asphaltschicht jedoch früher als geplant aufgebracht werden. „Die Wetterlage war besser als vorhergesagt, damit war das Aufbringen der Asphaltschicht möglich“, sagte Tobias Brehmer vom Straßenbauamt gegenüber dem Nordkurier. Restarbeiten wie die Anpassung von Zufahrten und Banketten werden in den kommenden Tagen durchgeführt.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit bleibt zunächst auf 70 km/h begrenzt. In der zweiten Kurve nach der Brücke in Richtung Rampe gilt weiterhin Tempo 50 – die Beschilderung wurde entsprechend angepasst. Ab Freitag beginnt zudem der Rückbau der Baustellenbeschilderung, einschließlich der Vorwegweiser an der A14. Bis Samstag soll die gesamte Umleitungsbeschilderung verschwunden sein.
Nächste Vollsperrung kommt 2026
Pro Tag befahren rund 10.000 Fahrzeuge den Paulsdamm, ein Verkehrsaufkommen, das vom Straßenbauamt als „normale Belastungsstufe“ eingestuft wird. Die jüngsten Arbeiten kosteten etwa eine Million Euro.
Für Autofahrer ist die Entlastung jedoch nur von begrenzter Dauer: Bereits 2026 ist eine erneute Vollsperrung für etwa sechs Wochen geplant. Dann soll der begleitende Radweg zwischen Wickendorf und dem Ortseingang Rampe erneuert werden. Aufgrund des schwachen Baugrunds sei dabei eine besondere Bauweise notwendig, die ausschließlich von der Straße aus durchgeführt werden könne. Gleichzeitig müsse die Radwegverbindung während der gesamten Bauphase offenbleiben, so das Amt.




