Mi, 20. Mai 2026
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Zufahrt gewährt:
Paulsdamm in Schwerin ab Freitag wieder befahrbar

Ab Freitag rollt der Verkehr wieder über den Paulsdamm in Schwerin. Die Sanierung der B 104 ist abgeschlossen – die nächste Vollsperrung folgt 2026 für den Radwegausbau.

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  • Veröffentlicht August 8, 2025
Foto: Niteshift – Eigenes Werk (pho­to), CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2177761

 

Nach rund anderthalb Wochen Vollsper­rung kön­nen Aut­o­fahrer in Schw­erin ab heute, Fre­ita­gnach­mit­tag, 8. August, wieder den Pauls­damm auf der Bun­desstraße 104 nutzen. Die wichtige Verbindung zwis­chen dem Abzweig Wick­endorf und Rampe war seit dem 28. Juli für Sanierungsar­beit­en ges­per­rt. Lediglich Ret­tungs­fahrzeuge und Rad­fahrer durften die Strecke passieren.

Arbeiten schneller abgeschlossen als geplant

Wie das Straßen­bauamt Schw­erin mit­teilt, war die Freiga­be ursprünglich erst für Sam­stag vorge­se­hen. Dank gün­stiger Wet­terbe­din­gun­gen kon­nte die Asphaltschicht jedoch früher als geplant aufge­bracht wer­den. „Die Wet­ter­lage war bess­er als vorherge­sagt, damit war das Auf­brin­gen der Asphaltschicht möglich“, sagte Tobias Brehmer vom Straßen­bauamt gegenüber dem Nord­kuri­er. Restar­beit­en wie die Anpas­sung von Zufahrten und Ban­ket­ten wer­den in den kom­menden Tagen durchge­führt.

Die zuläs­sige Höch­st­geschwindigkeit bleibt zunächst auf 70 km/h begren­zt. In der zweit­en Kurve nach der Brücke in Rich­tung Rampe gilt weit­er­hin Tem­po 50 – die Beschilderung wurde entsprechend angepasst. Ab Fre­itag begin­nt zudem der Rück­bau der Baustel­lenbeschilderung, ein­schließlich der Vor­weg­weis­er an der A14. Bis Sam­stag soll die gesamte Umleitungs­beschilderung ver­schwun­den sein.

Nächste Vollsperrung kommt 2026

Pro Tag befahren rund 10.000 Fahrzeuge den Pauls­damm, ein Verkehrsaufkom­men, das vom Straßen­bauamt als „nor­male Belas­tungsstufe“ eingestuft wird. Die jüng­sten Arbeit­en kosteten etwa eine Mil­lion Euro.

Für Aut­o­fahrer ist die Ent­las­tung jedoch nur von begren­zter Dauer: Bere­its 2026 ist eine erneute Vollsper­rung für etwa sechs Wochen geplant. Dann soll der beglei­t­ende Rad­weg zwis­chen Wick­endorf und dem Ort­sein­gang Rampe erneuert wer­den. Auf­grund des schwachen Bau­grunds sei dabei eine beson­dere Bauweise notwendig, die auss­chließlich von der Straße aus durchge­führt wer­den könne. Gle­ichzeit­ig müsse die Rad­wegverbindung während der gesamten Bauphase offen­bleiben, so das Amt.