Straßensperrung:
Paulsdamm bei Schwerin ab heute wegen Sanierung bis 8. August voll gesperrt
Der Paulsdamm ist wegen Fahrbahnsanierung bis 8. August voll gesperrt. Die B104 wird neu asphaltiert, 10.000 Fahrzeuge täglich betroffen.

Seit Heutemorgen ist der Paulsdamm, eine der wichtigsten Verkehrsachsen östlich von Schwerin, vollständig gesperrt. Grund sind umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Bundesstraße 104. Die Sperrung soll voraussichtlich bis zum 8. August 2025 andauern.
Wie das Straßenbauamt Schwerin mitteilt, wird die Fahrbahndecke zwischen Wickendorf und Rampe auf rund 2,5 Kilometern Länge vollständig erneuert. Zusätzlich wird in einer bisher als Unfallschwerpunkt geltenden Kurve die Fahrbahnneigung angepasst, um künftig mehr Sicherheit zu gewährleisten. Die veranschlagten Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro.
Der Paulsdamm ist besonders für den Durchgangsverkehr von Osten in Richtung Schwerin von Bedeutung und stellt eine direkte Verbindung zur Autobahn A14 dar. Im Schnitt passieren den Damm rund 10.000 Fahrzeuge täglich. Während der Bauzeit wird der gesamte Autoverkehr auf die Ostseite des Schweriner Sees umgeleitet. Die Landeshauptstadt ist somit ausschließlich von Süden aus erreichbar.
Fußgänger und Radfahrer können den Damm während der Bauarbeiten weiterhin nutzen. Der parallel verlaufende Radweg soll im kommenden Jahr ebenfalls saniert werden – dann ist erneut mit einer Vollsperrung zu rechnen.
Der Paulsdamm hat auch historische Bedeutung: Er wurde Mitte des 19. Jahrhunderts auf Veranlassung von Großherzog Paul Friedrich von Mecklenburg-Schwerin errichtet, der zugleich Namensgeber ist. Ursprünglich wurde er als Handelsverbindung erbaut und verkürzte die Strecke rund um den See erheblich. Heute bleibt er ein bedeutendes Bindeglied zwischen Stadt und Region, nun allerdings vorübergehend stillgelegt.




