Paulshöhe: CDU-Fraktion warnt vor Vorfestlegungen

Nachdem aus den Reihen der Linken und der SPD Sympathien dafür geäußert wurden, dass die Waldorfschule auf die Paulshöhe ziehen würde, kommt Kritik aus der CDU.

Blick auf die Paulshöhe Foto: Christian Berghammer

Bei der Gestaltung über die Zukunft des Sportparks Paulshöhe möchte die Politik neue Wege gehen. Es wird eine Planungswerkstatt eingerichtet werden, an der sich unter anderem Anwohner des Schlossgartens, die anliegenden Sportvereine, die Waldorfschule und die Wohnungswirtschaft beteiligen werden. Die Empfehlungen des Gremiums werden dann den politischen Gremien vorgelegt.

Nun haben sich Politiker der Linken und SPD dahingehend geäußert, dass sie sich für einen Umzug der Waldorfschule auf die Paulshöhe aussprechen. Für die CDU-Fraktion ist diese Vorfestlegung nicht hinnehmbar. „Ich wundere mich sehr über die Vorgehensweise der SPD und der Linken. Auch unsere Fraktion hat sich Anfang Januar über die Pläne der Schule informiert. Selbstverständlich gehören diese Ideen auch in der Planungswerkstatt mit auf den Tisch.“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion und Bauausschussvorsitzende Sven Klinger. Politische Vorfestlegungen führten die geplante Bürgerbeteiligung aber ad absurdum. Klinger betont weiter, dass seine Fraktion ergebnisoffen in die Planungswerkstatt gehen würde. 

 

Dialogforum soll Vorschläge entwickeln

 

12 Teilnehmenden an der Planungswerkstatt  sollen, nach den Plänen der Verantwortlichen, wichtige gesellschaftliche Gruppen repräsentieren: Vertreten sind dabei die Interessen der Sportvereine und der Schulen im Stadtteil sowie der Wohnungswirtschaft der Stadt (drei Personen), die Belange der Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Schlossgartenviertel (drei Personen) und die Interessen der Gesamtstadt (sechs Personen) sollen durch interessierte Schwerinerinnen und Schweriner aus den anderen Stadtteilen vertreten werden, die per Losentscheid ermittelt werden.

Das Dialogforum wird sich z.B. damit befassen, welche Flächen des ehemaligen  Sportplatzes als Wohnbaufläche festgesetzt werden sollen, ob Teilflächen für die Belange des benachbarten Kanurennsportvereins, für Bildungseinrichtungen, für den sozialen Wohnungsbau und/oder den Geschosswohnungsbau ausgewiesen werden sollen und welche Flächen das sein können. Für die Stadtverwaltung nimmt der Fachdienst „Stadtentwicklung und Wirtschaft“ am Dialogforum teil.

Redaktion

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