Paulskirchgemeinde feiert Stadtteilfest

Mit einem gut besuchten Gemeinde- und Stadtteilfest am Samstag und einem musikalischen Festgottesdienst, an dem auch Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt teilnahm, beging die Gemeinde St. Paul in Schwerin am vergangenen Wochenende den Höhepunkt ihrer diesjährigen Feierlichkeiten aus Anlass des 150jährigen Bestehens der Paulskirche. Den Abschluss des Festwochenendes bildete die H-Moll-Messe von J. Sebastian Bach im Rahmen eines abendlichen Konzerts am Sonntag.

Von RosentodEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

150 Jahre Paulskirche in Schwerin – für die vielen Gemeindemitglieder aber auch für viele weitere  Schwerinerinnen und Schweriner ein Grund zum Feiern. Denn auf sehr unterschiedliche Weise fühlen sich viele Menschen unserer Stadt mit dem das Stadtbild prägenden Kirchengebäude verbunden. Für viele ist es der Ort ihrer Taufe, ihrer Konfirmation, ihrer Hochzeit – ein Ort, an dem sie ihren Glauben (er)leben und praktizieren. Andere trafen sich Ende der 1980er Jahre hier, um sich in kleinen geheimen Kreisen über die gesellschaftlichen Probleme in der damaligen DDR auszutauschen. Wieder andere verbinden die Kirche mit Raum für Jugend, Soziales und ehrenamtliches Engagement.

 

Stadtpräsident Ehlers hebt gesellschaftliche Rolle der Kirchen hervor

 

Für den gerade erst gewählten Stadtpräsidenten der Landeshauptstadt Schwerin, Sebastian Ehlers, war es vor dem Hintergrund dieser Verbindung der Kirche und ihrer Gemeinde mit dem Leben vieler Schwerinerinnen und Schweriner eine Selbstverständlichkeit, am vergangenen Samstag das Gemeinde- und Stadtteilfest und damit das große Festwochenende mit zu eröffnen. In seinem Grußwort wies er dabei auch auf eine ganz persönliche Verbindung zu Kirche und Gemeinde hin – Ehlers wurde in der Paulskirche konfirmiert – sondern wies auf die wichtige gesellschaftliche Rolle hin, die gerade in dieser Zeit, in der viele Menschen nach Halt und Orientierung suchen, auf die wichtige Rolle der Kirchen hin.

Stadtpräsident Sebastian Ehlers eröffnet das Fest
Foto: Stephan Haring

 

Er forderte die Gemeindevertreter auf, weiterhin allen als ein sicherer Ort zu dienen und jung wie auch alt offenzustehen. Darüberhinaus dankte er allen meist ehrenamtlich engagierten Gemeindemitgliedern, die das Kirchenleben und aktuell auch das tolle Fest erst ermöglichen. Stadtpräsident Sebastian Ehlers wies in diesem Zusammenhang nochmals auf die große Bedeutung ehrenamtlichen Engagements hin.

 

Breites Unterstützerbündnis

 

Für die Gemeinde führte Bärbel Schmiedeke, stellv. Vorsitzende des Kirchengemeinderates von St. Paul, in ihrer Begrüßung kurz und knapp in die Geschichte des Bauwerks und der Gemeindearbeit ein. Sie bedankte sich ferner bei den zahlreichen Partnern, die mit verschiedensten Ständen rund um die Kirche vertreten waren sowie bei den verschiedenen Sponsoren und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne deren finanzielle Unterstützung dieses Gemeinde- und Stadtteilfest erst ermöglicht wurde.

Der stellvertretende Vorsitzende des Ortsbeirats, Joachim Pötter überbringt Grüße
Foto: Stephan Haring

Ein besonderer Dank ging an den Ortsbeirat Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt, Lewenberg, der ebenfalls an verschiedensten Stellen aktive unterstützend mitwirkte und dessen stellvertretender Vorsitzender, Joachim Pötter, in seinen kurzen Worten die herzlichen Grüße der Mitglieder des Ortsbeirates überbrachte.

 

Vielfältiges Programm bis in den späten Abend

 

Im Anschluss an die Eröffnung, die von Blasmusik umrahmt wurde, konnten sich die zahlreichen Gäste, darunter neben den Kirchgemeindemitgliedern auch viele nicht gemeindeinvolvierte Bewohnerinnen und Bewohner der Paulsstadt und angrenzender Stadtteile, an zahlreichen Ständen aktiv betätigen oder kulinarische Kleinigkeiten genießen, die Kirche bis in den Turm kennenlernen oder an verschiedenen Programmpunkten des abwechslungsreichen Programms teilnehmen. Dass dieses Gemeinde- und Stadtteilfest bei allen ankam, wurde nicht zuletzt auch an der guten Stimmung deutlich, die noch in den Abendstunden aus dem eigens aufgebauten Zirkuszelt zu hören war.

 

 

Stephan Haring

Stephan Haring ist freier Mitarbeiter unserer digitalen Tageszeitung. Er hat ein Bachelor-Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Erfurt mit den Nebenfächern Staatswissenschaften -Sozialwissenschaften & Politik absolviert. Im Nachhinein war er angestellt tätig in leitenden Funktionen der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit sowie als Rektor einer privat geführten Hochschule. Über mehrere Jahre organisierte und realisierte er mit dem von ihm entwickelten Fashionevent LOOK eine kreative Plattform für junge Designerinnen und Designer der Modebranche mit eigener großer Schau. Nebenberuflich arbeitet(e) er freiberuflich als Texter, Textkorrektor und Ghostwriter sowie als kommunikativer Partner in verschiedenen Projekten. Seine Kunden und Partner sind dabei Werbeagenturen, Unternehmen verschiedener Branchen, staatliche Institutionen, Parteien sowie Privatpersonen. Neben alledem gilt sein Interesse der großen vor allem aber der lokalen Politik, den gewollten und ungewollten Pflanzen im Garten und dem Immobilienbereich. In Letzterem war er haupt- und nebenberuflich im Bereich der Projektentwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien, sowie unterstützend beim Aufbau einer heute etablierten Hausverwaltung tätig.

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