Per Video mit der Agentur für Arbeit kommunizieren

Als auch die Bundesagentur für Arbeit aufgrund der Corona-Pandemie den Zugang zu den Agenturen vor Ort komplett oder zumindest weitestgehend schließen musste, führte die Behörde schnell die Möglichkeit der Videokommunikation ein. Diese hat sich bewährt, so dass sie auch nach der Pandemie weiter angeboten werden soll.

Per Video ist die Kommunikation mit der Bundesagentur für Arbeit möglich. | Foto: Gert Altmann

Die Corona-Pandemie hat auch die Bundesagentur für Arbeit zu neuen Formen der Kommunikation gezwungen. Schnell schloss die Agentur die Türen – und seither blieben sie auch zumindest schwer überwindbar. So manch Arbeitssuchende standen vor der Problematik, persönliche Gespräche führen zu wollen, aber an den sehr harten Vorgaben der Bundesagentur zu scheitern. Um dennoch für die Menschen da zu sein, und zumindest einen audio-visuellen Ersatz zu schaffen, führte die Behörde die Möglichkeit von Videogesprächen ein.

 

Bereits mehr als 150.000 Videogespräche bundesweit

Seit Herbst 2020 fanden in der Folge über 150.000 solcher Gespräche, die die Bundesagentur in vielen Bereichen anbietet, im gesamten Bundesgebiet statt. Häufig drehten sich die Gespräche dabei beispielsweise um Beratungen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten wie auch zu rehabilitations- und Teilhabebedarfen. Seit Anfang dieses Jahres können zudem auch Menschen, die sich online arbeitsuchend melden, ebenfalls online einen ersten Beratungstermin für ein Videogespräch buchen. Inzwischen nutzen auch rund 160 Jobcenter erfolgreich die Videokommunikation als zusätzlichen Kommunikationskanal neben der persönlichen und telefonischen Beratung.

 

Videogespräche nun dauerhaft möglich

Die Beliebtheit der Videokommunikation spiegelt sich zweifelsfrei in den hohen Nutzerzahlen wider. „Seit Herbst 2020 fanden über 150.000 Videogespräche in Agenturen und Jobcentern statt, in einer Zeit, in der persönliche Gespräche pandemiebedingt deutlich erschwert oder teilweise gar nicht möglich waren. Das macht zusammen über fünf Millionen Gesprächsminuten“, so Dr. Markus Schmitz, Generalbevollmächtigter der BA. Eine „Weiterempfehlungsquote von 95 Prozent“ würde belegen, dass das neue Interaktionsformat der Videokommunikation auf viel Offenheit stoße. Die Schlussfolgerung daraus: Die Menschen dürften es auch nach Ende der Pandemie weiternutzen wollen. Die Videoberatung ist daher nun als dauerhafte Kommunikationsmöglichkeit der Bundesagentur verankert und wird schrittweise ausgebaut.

Die Agentur weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Videokommunikation in einem digitalen Beratungsraum browser- und geräteunabhängig möglich sei. Die persönlichen Daten seien dabei zu jeder Zeit geschützt. Eine Aufzeichnung der Beratungsgespräche erfolge nicht .

Nähere Informationen zur Funktionsweise und den technischen Voraussetzungen des Videotermins hat die Bundesagentur für Arbeit online in ihrem Onlineangebot zusammengestellt.

 

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