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Man müsste Mal:
Zoo-Pädagoge Sven P. Peter spricht über Artenschutz, Zoo-Verein und seine Zoo-Leidenschaft

Zoo-Pädagoge Sven P. Peter spricht im Podcast über seine Leidenschaft für Artenschutz, die Arbeit im Schweriner Zoo und Projekte des Zoo-Vereins.

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  • Veröffentlicht Juni 24, 2025

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Das dürfte ein Reko­rd sein: mehr als 600 zool­o­gis­che Ein­rich­tun­gen hat Sven P. Peter (37) inner­halb von 29 Jahren besucht. Kleine Tier­parks, Wildge­hege, große Zoos. Mehr als 20 in einem Jahr. In ein­er Tabelle hat er alle Besuche seit seinem 8. Leben­s­jahr fest­ge­hal­ten. 2022 hat er in seinem Urlaub in Rumänien alle Zoos des Lan­des besucht.

„Man lernt eine Menge darüber, wie in anderen Län­dern Arten­schutz betrieben wird und man kommt in Gegen­den, die nor­maler­weise nicht auf ein­er klas­sis­chen Reis­eroute liegen“, sagt Sven P. Peter. Er ist in ein­er Dop­pel­rolle bei uns im Pod­cast zu Gast. Zum einen ist er haupt­beru­flich Zoo-Päd­a­goge im Zoo Schw­erin und in dieser Funk­tion zuständig für alles, was mit der Ver­mit­tlung von Wis­sen in Sachen Zoo zu tun hat. Zugle­ich ist er ehre­namtlich Beisitzer im Vor­stand des Fördervere­in Zoo Schw­erin e.V., kurz Zoo-Vere­in, und damit das Bindeglied zwis­chen dem Zoo und dem Fördervere­in.

Seine Lei­den­schaft für Tier und Natur begann bere­its im frühen Kinde­salter. Damals war er vorzugsweise im Bag­ger­matsch zu find­en. Aufgewach­sen ist er mit vie­len Haustieren und nach einem Besuch im Wild­park Schwarze Berge im Süden Ham­burgs ging es richtig los. Er hat­te Glück. Seine Eltern haben seine Lei­den­schaft gefördert.

Beson­ders die großen Raubtiere hat­ten es ihm ange­tan. In dieser Pod­cast-Folge lüftet er ein gut gehütetes Geheim­nis über den berühmten Löwen, der am Beginn der Filme aus dem Hol­ly­wood­stu­dio Metro-Gold­wyn-May­er zu sehen ist.

Die Mit­glieder des Schw­er­iner Zoo-Vere­ins engagieren sich und unter­stützen den Zoo auf vielfältige Weise. Der Zoo Schw­erin und das Kinderzen­trum Meck­len­burg laden jährlich zur tra­di­tionellen „Dream­night“ ein. Die Ver­anstal­tung ist chro­nisch kranken Kindern und Jugendlichen gewid­met und wird weltweit in Zoos ange­boten. Hier in Schw­erin back­en die Ehre­namtlichen den Kuchen für diesen beson­deren Nach­mit­tag.

Dem­nächst soll ein neues Gehege für die Stachelschweine entste­hen. Dort sollen auch die bedro­ht­en Wald­hunde unterge­bracht wer­den. Die Pla­nun­gen sind abgeschlossen und nun sorgt der Fördervere­in für die Finanzierung. Am jet­zi­gen Gehege bieten einige der Ehre­namtlichen vor­bere­it­ete Fut­ter­ra­tio­nen für die Stachelschweine zum Kauf an. Der Erlös fließt in den Bau der neuen Anlage.

Bere­its bei der Gestal­tung des Ameisen­haus­es hat der Fördervere­in mit­gewirkt. Wer das Ameisen­haus durch eine urige Tür betritt, bekommt sofort einen Ein­druck davon, wie es in einem Ameisen­haufen aussieht und wie der All­t­ag ein­er Ameise aussieht.

„Wer Arten, also Tiere, Pflanzen und Pilze schützen möchte, tut gut daran, genau zu wis­sen, wie die unter­schiedlichen Arten über­haupt existieren, welche Leben­sumge­bung sie brauchen, damit es ihnen gut geht.“, so Sven P. Peter. „Da set­zt der soge­nan­nte ‚Rah­men­plan‘ für den Schw­er­iner Zoo an. In diesem Plan ist dargestellt, wie sich der Zoo in den kom­menden 25 Jahren entwick­eln kön­nte. Die Besucherin­nen und Besuch­er sollen später das in acht Zonen gegliederte Gelände ent­lang zen­traler Fragestel­lun­gen des Arten- und Ressourcenschutzes erkun­den und einen unvergesslichen Tag mit faszinieren­den Tieren und Erken­nt­nis­sen erleben kön­nen.“

Dieses Vorhaben kann und will der Zoo-Vere­in nicht allein stem­men. „Wir leg­en Hand mit an, wenn ehre­namtlich Arbeit­skräfte bei Ver­anstal­tun­gen benötigt wer­den, wir unter­stützen mit Sach­spenden und natür­lich finanziell. Und wir bieten unseren Mit­gliedern ein paar kleine Extras rund um den Schw­er­iner Zoo“, so Sven P. Peter.