Man müsste Mal:
Zoo-Pädagoge Sven P. Peter spricht über Artenschutz, Zoo-Verein und seine Zoo-Leidenschaft
Zoo-Pädagoge Sven P. Peter spricht im Podcast über seine Leidenschaft für Artenschutz, die Arbeit im Schweriner Zoo und Projekte des Zoo-Vereins.
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Das dürfte ein Rekord sein: mehr als 600 zoologische Einrichtungen hat Sven P. Peter (37) innerhalb von 29 Jahren besucht. Kleine Tierparks, Wildgehege, große Zoos. Mehr als 20 in einem Jahr. In einer Tabelle hat er alle Besuche seit seinem 8. Lebensjahr festgehalten. 2022 hat er in seinem Urlaub in Rumänien alle Zoos des Landes besucht.
„Man lernt eine Menge darüber, wie in anderen Ländern Artenschutz betrieben wird und man kommt in Gegenden, die normalerweise nicht auf einer klassischen Reiseroute liegen“, sagt Sven P. Peter. Er ist in einer Doppelrolle bei uns im Podcast zu Gast. Zum einen ist er hauptberuflich Zoo-Pädagoge im Zoo Schwerin und in dieser Funktion zuständig für alles, was mit der Vermittlung von Wissen in Sachen Zoo zu tun hat. Zugleich ist er ehrenamtlich Beisitzer im Vorstand des Förderverein Zoo Schwerin e.V., kurz Zoo-Verein, und damit das Bindeglied zwischen dem Zoo und dem Förderverein.
Seine Leidenschaft für Tier und Natur begann bereits im frühen Kindesalter. Damals war er vorzugsweise im Baggermatsch zu finden. Aufgewachsen ist er mit vielen Haustieren und nach einem Besuch im Wildpark Schwarze Berge im Süden Hamburgs ging es richtig los. Er hatte Glück. Seine Eltern haben seine Leidenschaft gefördert.
Besonders die großen Raubtiere hatten es ihm angetan. In dieser Podcast-Folge lüftet er ein gut gehütetes Geheimnis über den berühmten Löwen, der am Beginn der Filme aus dem Hollywoodstudio Metro-Goldwyn-Mayer zu sehen ist.
Die Mitglieder des Schweriner Zoo-Vereins engagieren sich und unterstützen den Zoo auf vielfältige Weise. Der Zoo Schwerin und das Kinderzentrum Mecklenburg laden jährlich zur traditionellen „Dreamnight“ ein. Die Veranstaltung ist chronisch kranken Kindern und Jugendlichen gewidmet und wird weltweit in Zoos angeboten. Hier in Schwerin backen die Ehrenamtlichen den Kuchen für diesen besonderen Nachmittag.
Demnächst soll ein neues Gehege für die Stachelschweine entstehen. Dort sollen auch die bedrohten Waldhunde untergebracht werden. Die Planungen sind abgeschlossen und nun sorgt der Förderverein für die Finanzierung. Am jetzigen Gehege bieten einige der Ehrenamtlichen vorbereitete Futterrationen für die Stachelschweine zum Kauf an. Der Erlös fließt in den Bau der neuen Anlage.
Bereits bei der Gestaltung des Ameisenhauses hat der Förderverein mitgewirkt. Wer das Ameisenhaus durch eine urige Tür betritt, bekommt sofort einen Eindruck davon, wie es in einem Ameisenhaufen aussieht und wie der Alltag einer Ameise aussieht.
„Wer Arten, also Tiere, Pflanzen und Pilze schützen möchte, tut gut daran, genau zu wissen, wie die unterschiedlichen Arten überhaupt existieren, welche Lebensumgebung sie brauchen, damit es ihnen gut geht.“, so Sven P. Peter. „Da setzt der sogenannte ‚Rahmenplan‘ für den Schweriner Zoo an. In diesem Plan ist dargestellt, wie sich der Zoo in den kommenden 25 Jahren entwickeln könnte. Die Besucherinnen und Besucher sollen später das in acht Zonen gegliederte Gelände entlang zentraler Fragestellungen des Arten- und Ressourcenschutzes erkunden und einen unvergesslichen Tag mit faszinierenden Tieren und Erkenntnissen erleben können.“
Dieses Vorhaben kann und will der Zoo-Verein nicht allein stemmen. „Wir legen Hand mit an, wenn ehrenamtlich Arbeitskräfte bei Veranstaltungen benötigt werden, wir unterstützen mit Sachspenden und natürlich finanziell. Und wir bieten unseren Mitgliedern ein paar kleine Extras rund um den Schweriner Zoo“, so Sven P. Peter.



