Politik mit Bodenhaftung

Thomas Heldberg
Thomas Heldberg

(am). Unsere Direktkandidaten für die Bundestagswahl (4). Thomas Heldberg (FDP) ist 36 Jahre alt und wohnt in Krinitz. Der Diplom-Ökonom und Wissenschaftliche Mitarbeiter ist seit sechs Jahren mit seiner Lebensgefährtin Nele liiert und hat noch keine Kinder. Heldberg ist Generalsekretär des FDP-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern , FDP-Kreis- und Fraktionsvorsitzender im Landkreis Ludwigslust-Parchim. In seiner Freizeit engagiert sich der Politiker in der Freiwilligen Feuerwehr Krinitz.

Schwerin-Lokal: Als Direktkandidat wollen Sie Ihren Wahlkreis im Bundestag vertreten. Wie kann sich das die Wählerin oder der Wähler vorstellen? Wie wollen Sie dem Schweriner Raum in Berlin eine Stimmen geben?

Thomas Heldberg: Als langjähriger ehrenamtlicher Kommunalpolitiker im Landkreis Ludwigslust-Parchim kenne ich die Herausforderungen der Region sehr gut. Als Fraktionsvorsitzender der FDP im Kreistag guckt man immer auch über den eigenen Tellerrand hinaus in die benachbarte Landeshauptstadt oder den Landkreis Nordwestmecklenburg. Wichtig ist, dass die Menschen, die in unserem Wahlkreis leben einen gut erreichbaren Ansprechpartner für ihre Anliegen haben und sich in Berlin gut vertreten fühlen. In meinem beruflichen Leben habe ich bereits viele Eindrücke sammeln können. Ich habe zwei abgeschlossene Berufsausbildungen als Kaufmann im Groß- und Außenhandel und als Fluggerätmechaniker.

Vor meinem Studium habe ich als Angestellter in einem mittelständischen Familienbetrieb und später als Facharbeiter in einem international führenden  Technologiekonzern gearbeitet. Als Student jobbte ich in der Gastronomie, in medizinischen Einrichtungen und als Reiseleiter für Sprachreisen im Ausland. Besonders reichhaltige Erfahrungen habe ich unter anderem auch als Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung (DBG), bei einem Auslandspraktikum in der Deutschen Botschaft in Budapest und innerhalb eines Integrationsprojektes für Jugendliche mit Migrationshintergrund sammeln können.

Seit mehr als sechs Jahren arbeite ich jetzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Abgeordnete des Deutschen Bundestages und weiß, was man in Berlin tun muss, um regionale Anliegen erfolgreich an die richtigen Stellen zu bringen. Aufgrund meines bisherigen Lebensweges habe ich deshalb keine Berührungsängste, wenn es um die speziellen Probleme der Menschen in unserer Region geht. Ich habe für alle ein offenes Ohr und werde mich sehr gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten als Abgeordneter um die an mich herangetragenen Wünsche kümmern.

Schwerin-Lokal: Was verbindet Sie mit Schwerin?

Thomas Heldberg: Ich pendle jeden Tag gerne hierher zur Arbeit, deshalb verbringe ich viel Zeit in Schwerin. Schwerin ist sehr schön, die Menschen aufgeschlossen, tolerant und freundlich. Ich habe auch engen Kontakt zum FDP-Kreisverband und den Mitgliedern der Stadtvertretung. Die FDP ist in Schwerin sehr aktiv und hat viele wichtige Impulse in der Kommunalpolitik gesetzt. Deshalb bin ich über die Herausforderungen und Forderungen der Stadt gut informiert. Als Bundestagsabgeordneter würde für mich deshalb zum Beispiel für den Bau des B321-Zubringers zur A14 im zukünftigen Bundesverkehrswegeplan, zur weiteren Entlastung der arbeitenden Mitte für die schrittweise Abschaffung des Solidarzuschlages und der kalten Progression bei der Einkommensteuer, für eine grundlegende EEG-Reform für bezahlbare Energiepreise und die weitere finanzielle Entlastung der Kommunen durch den Bund engagieren.

Hier hat die FDP bereits in den vergangenen vier Jahren gute Arbeit geleistet und zusammen mit der Union die Städte und Kreise z.B. bei den Kosten der Unterkunft im Alter um Millionenausgaben entlastet. Insgesamt hat die Bundesregierung in den vergangenen vier Jahren trotz Euro-Krise 22 Mrd. Euro Entlastungen für Beitrags- und Steuerzahler, Kommunen und Unternehmen durchgesetzt und trotzdem erstmals seit 40 Jahren einen strukturell ausgeglichenen Haushalt vorgelegt. Das ist nachhaltige Politik von der auch die Schwerinerinnen und Schweriner profitieren.

Schwerin-Lokal: Es gibt immer den Vorwurf: Von den Politikern höre man nur etwas vor den Wahlen. Wenn Sie in den Bundestag gewählt werden: Wie werden die Schwerinerinnen und Schweriner von Ihrer Arbeit dort erfahren?

Thomas Heldberg : Natürlich verdichten sich vor Wahlen die Termine der Politiker, insbesondere derer mit Abgeordnetenmandat. Das liegt in der Natur der Sache, denn es geht im Wahlkampf um die Wurst. Da wird bis zur letzten Sekunde für die eigenen Positionen geworben. Die Aufmerksamkeit der Menschen für die Politik ist in Wahlkampfzeiten zudem höher, weil sie wissen möchten, welcher Kandidat, welche Partei oder welche Koalitionsoption am besten zu ihren eigenen Vorstellungen passt. Aber auch zwischen den Wahlen sind Politiker in der Region präsent. Zum Beispiel unser ehemaliger FDP-Bundestagsabgeordneter aus Schwerin, Christian Ahrendt, der im Januar zum Bundesrechnungshof wechselte und deshalb sein Mandat niederlegte, war unglaublich viel in Mecklenburg-Vorpommern insbesondere im Raum Schwerin unterwegs, um Hinweise für seine Arbeit in Berlin zu bekommen. Ich habe ihn dabei sehr oft begleitet.

Die Ergebnisse dieser Arbeit haben wir in allen zur Verfügung stehenden Medien, in persönlichen Gesprächen mit Bürgern, Organisationen, Verbänden veröffentlicht, damit sich die Menschen ein Bild vom Einsatz, von Positionen und Forderungen machen konnten. Er hat auch viele interessierte Schweriner direkt zu Informationsbesuchen in den Deutschen Bundestag eingeladen. Das würde ich genauso tun. Zudem würde ich das Wahlkreisbüro in Schwerin als Anlauf- und Informationspunkt für alle Schweriner erhalten.

Weitere Informationen zur FDP-Schwerin gibt es hier.

Redaktion

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