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Politikern die Meinung sagen

  (sr). Am ver­gan­genen Don­ner­stag grün­dete sich der Kinder- und Jugen­drat der Lan­deshaupt­stadt, der zukün­ftig in der Stadt­poli­tik mitre­den möchte.   Poli­tik hat bei jun­gen Men­schen meis­tens einen schlecht­en Ruf.

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  • Veröffentlicht März 21, 2015
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Der neugegründete Kinder- und Jugendrat
Der neuge­grün­dete Kinder- und Jugen­drat

 

(sr). Am ver­gan­genen Don­ner­stag grün­dete sich der Kinder- und Jugen­drat der Lan­deshaupt­stadt, der zukün­ftig in der Stadt­poli­tik mitre­den möchte.

 

Poli­tik hat bei jun­gen Men­schen meis­tens einen schlecht­en Ruf. Nicht sel­ten geis­tert die Vorstel­lung im Raum, dass Poli­tik nur die Sache von alten Män­nern mit weißen Bärten und Frauen in lang­weili­gen Hose­nanzü­gen ist. Für Jugendliche ist das alles öde und mit Sicher­heit kein Platz, wo man sich engagieren möchte. Dabei gibt es dur­chaus Möglichkeit­en, sich einzu­mis­chen und die Stadt­poli­tik­er immer wieder an die Inter­essen von Kindern und Jugendlichen zu erin­nern und ihnen vor allem auch mal die Mei­n­ung zu sagen. Der am Don­ner­stag neu gegrün­dete Kinder- und Jugen­drat der Lan­deshaupt­stadt ist eine gute Möglichkeit sich einzubrin­gen.

 

Mitbestimmung ohne Parteiengerangel

 

Um im Kinder- und Jugen­drat mitzu­machen, muss man in kein­er Partei sein. Diese Unab­hängigkeit von Parteien ist ein gutes Argu­ment sich auf den Weg zu machen. In einem schö­nen, hellen und repräsen­ta­tiv­en Raum im Stadthaus trafen sich zehn junge Men­schen, um mit ihrer Unter­schrift einen Rat zu grün­den, an dessen Grün­dung schon seit vie­len Jahren mit Hochdruck gear­beit­et wird. Das Inter­esse der Stadt­poli­tik am Grün­dungsakt war dementsprechend groß.So waren Ober­bürg­er­meis­terin Ange­li­ka Gramkow, der Schw­er­iner Stadt­präsi­dent Stephan Nolte und der Vor­sitzende des Jugend­hil­feauss­chuss­es Peter Brill eben­so dabei, wie die Stadtvertreter Edda Rakete (SPD) und Lothar Gajek (Bünd­nis 90 / Die Grü­nen).

Gründung Kinder- und Jugendrat 2

 

Aller Anfang ist schw­er. Die Begeg­nung zwis­chen Poli­tik und zukün­ftiger Kinder- und Jugend­vertre­tung wirk­te an diesem Tag noch ein wenig verkrampft. Bei­de Seit­en, das wurde deut­lich, betrat­en an diesem Tag Neu­land.

 

 Über Ziele hält man sich bedeckt

 

Stadtpräsident Stephan Nolte freut sich über die neuen Möglichkeiten von jungen Menschen sich in die Stadtpolitik einzumischen
Stadt­präsi­dent Stephan Nolte freut sich über die neuen Möglichkeit­en von jun­gen Men­schen sich in die Stadt­poli­tik einzu­mis­chen

Stadt­präsi­dent Stephan Nolte begrüßte in seinen kurzen Gruß­worten die Möglichkeit­en des Kinder- und Jugen­drates, sich in die Stadt­poli­tik einzubrin­gen. »Die Beteili­gung von jun­gen Men­schen ist wichtig, da die Inter­essen von Jugendlichen und Erwach­se­nen in manchen Bere­ichen ja doch unter­schiedlich sind«, sagte der Stadt­präsi­dent. Mit dem Kinder- und Jugen­drat bestünde eine gute Möglichkeit das eigene Umfeld mitzugestal­ten.

Peter Brill als Vor­sitzen­der des Jugen­sauss­chuss­es, freute sich schon an diesem Nach­mit­tag darauf, dass sich der Jugen­dauss­chuss nun ver­größert, da auch der Kinder- und Jugen­drat Sitz in diesem Gremi­um erhält.

Was wer­den nun aber die Ziele der Neu­grün­dung sein. Am Don­ner­stag Nach­mit­tag gaben sich die Nach­wuch­spoli­tik­er ziem­lich bedeckt. Die Ren­ovierung von Schulen wird aber ein Schw­er­punkt sein, soviel kon­nte man raus­lock­en. Auch möchte man bei der Schul­ranzenak­tion für Alban­ien mit­machen.

Oberbürgermeisterin Gramkow möchte mit den jungen Leuten ins Gespräch kommen
Ober­bürg­er­meis­terin Gramkow möchte mit den jun­gen Leuten ins Gespräch kom­men

Ober­bürg­er­meis­terin Ange­li­ka Gramkow lud die neuen Akteure in der Stadt gle­ich zu einem Gespräch ein, in dem man sich über Möglichkeit­en der Umset­zung ihrer Ziele ver­ständi­gen kön­nte.

Mit ein­er After­par­ty im Dr. K. in der Külzs­traße klang die Grün­dung aus.