Radlader in Flammen:
Polizei fasst mutmaßliche Brandstifter
Zwei 17-jährige Schweriner stehen im Verdacht, am 14. Juli einen Radlader in der Paulsstadt angezündet zu haben. Nach dem Brand erließ das Amtsgericht Haftbefehl gegen die Jugendlichen.

Am späten Montagabend des 14. Juli 2025 wurden Polizei und Feuerwehr zu einem spektakulären Brand in der Schweriner Paulsstadt gerufen. Gegen 22:55 Uhr meldeten mehrere Anwohner laute Knallgeräusche sowie aufsteigenden Rauch in der Straße Zum Bahnhof, unweit des Mecklenburgischen Eisenbahn- und Technikmuseums. Vor Ort stellten die Hinweisgeber ein brennendes Baustellenfahrzeug fest – ein Radlader stand in Flammen.
Die Berufsfeuerwehr Schwerin konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Das Fahrzeug wurde jedoch vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 35.000 Euro geschätzt. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
Bereits kurz nach dem Vorfall übernahm die Kriminalpolizei Schwerin die Ermittlungen. Aufgrund umfangreicher Maßnahmen gelang es den Ermittlern, zwei 17-jährige Jugendliche aus Schwerin als Tatverdächtige zu identifizieren. Der Tatverdacht gegen sie erhärtete sich in den folgenden Tagen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin erließ das Amtsgericht am 17. Juli 2025 Haftbefehl gegen die beiden Jugendlichen. Beide befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung dauern weiterhin an. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.



