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Pultdebüt bei Sinfoniekonzert im Staatstheater

(pm/Meckl. Staat­sthe­ater). Erst­mals ste­ht im 2. Sin­foniekonz­ert der junge Wiener Gre­gor Rot, seit 2013 Erster Kapellmeis­ter der Meck­len­bur­gis­chen Staatskapelle Schw­erin, am Pult eines ihrer Sin­foniekonz­erte. Am 24., 25. und 26.

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  • Veröffentlicht November 15, 2014

Mecklenburgisches Staatstheater

(pm/Meckl. Staat­sthe­ater). Erst­mals ste­ht im 2. Sin­foniekonz­ert der junge Wiener Gre­gor Rot, seit 2013 Erster Kapellmeis­ter der Meck­len­bur­gis­chen Staatskapelle Schw­erin, am Pult eines ihrer Sin­foniekonz­erte. Am 24., 25. und 26. Novem­ber ent­führt er das Pub­likum mit Franz Schu­berts Ouvertüre zum Melo­dram „Die Zauber­harfe“ in die far­ben­fro­he Welt des The­aters.

An Büh­nen­za­uber soll bei der Urauf­führung 1820 am The­ater an der Wien in der Tat nicht ges­part wor­den sein. Der Text, irgend­wo zwis­chen Zauber­flöte, Tannhäuser und Trou­ba­dour, ging später ver­loren, so dass nur noch Franz Schu­berts Musik die fan­tastis­che Fülle der Geschichte erah­nen lässt.

Aus­druck glück­lich­er Musizier­lust ist Josef Haydns 1. Cel­lokonz­ert, das ins­beson­dere die gesan­glichen Qual­itäten des Soloin­stru­ments zum Tra­gen bringt und seinen Part dial­o­gisch mit dem Orch­ester verzah­nt. Inter­pretiert wird er von der 25-jähri­gen Cel­listin Jan­i­na Ruh, die 2011 mit einem Son­der­preis beim Inter­na­tionalen Tschaikows­ki-Wet­tbe­werb in Moskau aus­geze­ich­net wurde.

Ein einzi­gar­tiges sin­fonis­ches Debütwerk kom­plet­tiert das Pro­gramm des 2. Sin­foniekonz­ertes: die 1. Sin­fonie von Dmitri Schostakow­itsch, deren sou­veräne Mis­chung aus musikan­tis­chem Über­mut und kom­pos­i­torisch­er Sou­veränität 1926 die Musik­welt verblüffte. Zitathafte Anspielun­gen, das Col­lagieren bekan­nter Charak­tere wie Marsch oder Walz­er, der lakonis­che Ton­fall und über­raschende Klang­ef­fek­te charak­ter­isieren das geniale Werk als gewitzte Karikatur klas­sis­ch­er Sin­foniei­de­ale.
Kar­ten­tele­fon: 0385/5300 – 123; kasse@theater-schwerin.de