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Tag der Städtebauförderung -
Quartiersplatz für die Werdervorstadt?

Zum Tag der Städtebauförderung öffnet die Verwaltung das Gelände der ehemaligen Stadtbeleuchtung Hebermehl am Schweriner See.

  • Veröffentlicht Mai 11, 2026
Der vordere Teil der 3000 Quadratmeter Fläche wurde gewerblich genutzt. (Foto: Chris Loose)
Der vordere Teil der 3000 Quadrat­meter Fläche wurde gewerblich genutzt. (Foto: Chris Loose)

“Ich war geflasht, als ich das erste Mal hier auf das Gelände kam.”, so eröffnete Anne Reinkober von der Schw­er­iner Stad­ten­twick­lung ihre Führung auf dem Gelände in der Werder­vorstadt. Nur wenige Meter vom Schw­er­iner See ent­fer­nt liegt das Gelände der ehe­ma­li­gen Stadt­beleuch­tungs­fir­ma Heber­mehl. Auf rund 3000 Quadrat­metern sind hier Fahrzeughallen, Gara­gen, ein fast 500 Quadrat­meter großes Gebäude, eine große Teer­fläche und ein Garten. Die Ver­wal­tung kaufte die Fläche Ende 2025. “Der Eigen­tümer kam 2023  auf die Ver­wal­tung zu, mit der Absicht zu verkaufen.”, erk­lärte Reinkober.

Städtebauförderung in der Werdervorstadt

Seit 2008 ist ein Teil der Werder­vorstadt ein Sanierungs­ge­bi­et, seit 2019 ein Förderge­bi­et. Diese Beschlüsse fasste die Stadtvertre­tung. Die Ver­wal­tung hat dadurch die Möglichkeit, sich auf zusät­zliche För­der­mit­tel zu bewer­ben. Mit diesen För­der­mit­teln soll die Werder­vorstadt zum Wass­er hin geöffnet wer­den. So wur­den alte Gara­ge­nan­la­gen abgeris­sen und Ufer­wege am Schw­er­iner See geschaf­fen. Da dieses Sanierungs- und Förderge­bi­et bald been­det wer­den soll, war laut Reinkober nur noch genug Geld vorhan­den, um das Grund­stück in den Besitz der Stadt zu brin­gen.

Der hintere Teil der Fläche wurde zum Wohnen genutzt, Garten inklusive. (Foto: Chris Loose)
Der hin­tere Teil der Fläche wurde zum Wohnen genutzt, Garten inklu­sive. (Foto: Chris Loose)

Wie soll der Quartiersplatz aussehen?

Der amtierende Bürg­er­meis­ter Bernd Not­te­baum (CDU) hat noch keine Pla­nung in der Schublade: “Die Anwohn­er sollen ihre Ideen ein­brin­gen, was hier im Quarti­er passieren soll!” Im direk­ten Umfeld der Heber­mehl-Fläche war auch mal eine Art Stadt­strand geplant. Die Idee dazu ent­stand in einem Work­shop, den die Ver­wal­tung organ­isierte. Am Ende fehlte dafür aber das Geld im Haushalt. Etwas ähn­lich­es soll am 21. Juni 2026 auch für diese Fläche stat­tfind­en. Dann wer­den wieder die Tore geöffnet, es soll einen Flohmarkt,  Spielmöglichkeit­en für Kinder und eine Form der Bürg­er­beteili­gung geben. Die beste­hen­den Gebäu­den sollen für den Quartier­splatz weit­er genutzt wer­den. Laut Not­te­baum sei nicht viel Geld ver­füg­bar und die Ver­wal­tung hofft darauf, dass sich Anwohn­er mit Ideen und Mitar­beit an der Entwick­lung des Quartier­splatz beteili­gen.

Nottebaum begrüßte die ersten Gäste zur Führung. (Foto: Chris Loose)
Not­te­baum begrüßte die ersten Gäste zur Führung. (Foto: Chris Loose)

1,5 Millionen Euro für Städtebauförderung in 2026

Für das gesamte Land ste­hen in 2026 mehr als 66 Mil­lio­nen Euro für Städte­bauförderung zur Ver­fü­gung. Das teilte das Min­is­teri­um für Inneres und Bauen mit. Die eine Hälfte des Geldes kommt vom Bund, die andere Hälfte vom Land. Schw­erin soll von dem Geld knapp 1,5 Mil­lio­nen Euro erhal­ten, um Abbruch- und Räu­mar­beit­en am alten Güter­bahn­hof durchzuführen. In 2027 sollen für die Städte­bauförderung in Meck­len­burg-Vor­pom­mern dann 80 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung ste­hen.

An die alten Fachwerkgebäude wurde immer wieder angebaut. (Foto: Chris Loose)
An die alten Fach­w­erkge­bäude wurde immer wieder ange­baut. (Foto: Chris Loose)
Am 21. Juni sollen die Tore des Geländes wieder geöffnet werden. (Foto: Chris Loose)
Am 21. Juni sollen die Tore des Gelän­des wieder geöffnet wer­den. (Foto: Chris Loose)

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