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Radwegbrücke zwischen Dwang und Krösnitz wird ab August gebaut

Der Brück­en­schlag zwis­chen den Hal­binseln Dwang und Krös­nitz durch eine Rad­weg­brücke über dem Ostor­fer See soll ab August begin­nen. Der beim Bau des Rad­weges fed­er­führende  städtis­che Eigen­be­trieb SDS wird den

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  • Veröffentlicht Februar 2, 2018
Diese Visu­al­isierung zeigt den Ver­lauf der 92 Meter lan­gen Brücke über den Ostor­fer See. Foto: SDS

Der Brück­en­schlag zwis­chen den Hal­binseln Dwang und Krös­nitz durch eine Rad­weg­brücke über dem Ostor­fer See soll ab August begin­nen. Der beim Bau des Rad­weges fed­er­führende  städtis­che Eigen­be­trieb SDS wird den Brück­en­bau in Kürze auss­chreiben. Der Zuschlag für die Krös­nitzbrücke soll bere­its im April erteilt wer­den. Das Bauw­erk soll bis Juli 2019 fer­tig sein.

Die 3,30 m bre­ite und 92 m lange Rad­weg­brücke wird aus vorge­fer­tigten Stahlseg­menten beste­hen, die mit Hil­fe von Krä­nen auf Stahlpfeil­er im Ostor­fer See aufge­set­zt wer­den. Die Bauleis­tun­gen für den Ufer­weg und die Wegean­bindung auf der Krös­nitz wer­den par­al­lel zu den Brück­en­bauar­beit­en aus­geschrieben, sodass dieser natur­na­he touris­tis­che Rad­verbindungsweg zwis­chen dem über­re­gionalen Rad­fer­n­weg Ham­burg-Rügen und dem Res­i­den­zstädte-Radrundweg im Herb­st 2019 fer­tiggestellt wer­den kann.

 

Besser mit überregionalen Radwegen vernetzen

 

 „Über keinen anderen Rad­weg in der  Lan­deshaupt­stadt wurde so gründlich und so lei­den­schaftlich disku­tiert. Ich bin froh, dass er kommt. Aktives Natur­erleb­nis ste­ht bei unseren Gästen und auch  bei den erhol­ungssuchen­den Schw­er­iner­in­nen und Schw­er­inern hoch im Kurs. Unsere wun­der­schöne Kul­tur­land­schaft und das Wech­sel­spiel von Land und Wass­er sind wichtige Gründe, hier Urlaub zu machen. Deshalb ist es höch­ste Zeit, dass sich Schw­erin  bess­er mit den viel befahre­nen über­re­gionalen Rad­fer­n­we­gen ver­net­zt und dafür sorgt, dass diese Touris­ten­gruppe nicht an der Schw­erin vor­bei fährt, son­dern durch die Stadt hin­durch, um hier auch zu ver­weilen“, beschreibt  Ober­bürg­er­meis­ter Rico Baden­schi­er den Ansatz der der touris­tis­chen Entwick­lungskonzep­tion der Lan­deshaupt­stadt Schw­erin.

Der natur­na­he touris­tis­che Rad­verbindungsweg wird auf städtis­chen Grund­stück­en direkt an den Ufern des Ostor­fer Sees und des Faulen Sees ent­langführen. Mit freiem Blick auf bei­de Seen und die Stadt­sil­hou­ette ver­spricht er hohe touris­tis­che Anziehungskraft. Die Strecke durch die Natur kann zudem weit­ge­hend aut­ofrei geführt wer­den, was im Ver­gle­ich zu einem straßen­be­glei­t­en­den Rad­weg deut­lich attrak­tiv­er ist. So wer­den an ein­er stark befahre­nen Straße wie dem  Ostor­fer Ufer täglich  21.700 Kraft­fahrzeuge gezählt, darunter zwei Prozent Schw­er­lastverkehr.

 

SDS wehrt sich gegen Vorwurf des „Wortbruchs”

 

Dort, wo die Rad­weg­brücke über den Ost­dor­fer See gebaut wird, muss in den näch­sten Wochen für die Baustelle und den Kran Baufrei­heit  geschaf­fen wer­den. Dazu  müssen bis Ende Feb­ru­ar 21 Bäume gefällt wer­den. Es han­delt sich dabei über­wiegend um Erlen. Kri­tik, wonach mit diesen Baum­fäl­lun­gen ander­slau­t­ende Zusagen gebrochen wür­den, hält  SDS-Werklei­t­erin Ilka Wilczek für nicht berechtigt: „Uns hier Wort­bruch vorzuw­er­fen ist falsch, weil wird dazu gar keine Aus­sage getrof­fen haben: Wir haben auf Beschluss der Stadtvertre­tung 2017 drei unter­schiedliche Streck­en- Vari­anten für den Ufer­weg über den Dwang unter­sucht und dabei auch Ein­griffe in die Natur ver­glichen. Unsere Aus­sage bezog sich ganz klar auf diesen sehr umkämpften Teil­ab­schnitt am südlichen Ufer des Dwang und nicht auf die Brücke.“

Die Frak­tion Bünd­nis 90/Die Grü­nen hat­ten in der ver­gan­genen Woche das Fällen der Bäume kri­tisiert und in diesem Zusam­men­hang von „Wort­bruch” gesprochen. 

Die Brück­en­pla­nung wurde dem Werkauss­chuss des Eigen­be­triebs SDS zur Ein­leitung des Ver­gabev­er­fahrens bere­its in der Dezem­ber­sitzung vorgestellt. Sobald konkrete Einzel­heit­en zu den tech­nol­o­gis­chen Abläufen des Baugeschehens vor­liegen wer­den Orts­beiräte und die Öffentlichkeit darüber informiert, so die SDS.