Ratenkredit: Worauf man vor der Aufnahme achten sollte

 

(Anz.) Auch wenn die Zinsen so niedrig wie noch nie sind, so heißt das noch lange nicht, dass auch jede Bank einen günstigen Kredit anbietet. Bevor man also einen Ratenkredit aufnimmt, sollte man daher einen Vergleich durchführen. Doch worauf ist zu achten, damit der Kredit nicht zur Kostenfalle wird? Wer sich nämlich mit dem „falschen“ Zinssatz beschäftigt, der kann am Ende eine böse Überraschung erleben.

 

Welcher Zinssatz hat mehr Aussagekraft?

 

Führt man einen Kreditvergleich durch, so wird man relativ schnell feststellen, dass von Seiten der Banken immer zwei Zinssätze angegeben werden – den Sollzinssatz (vormals: Nominalzins) und den sogenannten Effektivzinssatz. Orientiert man sich nur am Sollzinssatz, so kann nicht gesagt werden, ob der Kredit teuer oder günstig ist – hier handelt es sich lediglich um den reinen Zins des Kredits. Das bedeutet, dass in dieser Position keine Nebenkosten enthalten sind. Das ist auch der Grund, warum der Sollzinssatz immer niedrigerer als der effektive Zinssatz ist. Führt man also einen Kreditvergleich durch, so ist es ratsam, sich ausschließlich mit dem Effektivzinssatz zu befassen.

In der Regel kann der Sollzinssatz sogar im Zuge des Vergleichs vernachlässigt werden. Je niedriger der Effektivzinssatz, umso günstiger ist der Kredit. Mitunter ist es auch ratsam, wenn über https://kredittestsieger.orge/ nach Testberichten Ausschau gehalten wird, um einen Überblick zu bekommen, welche Kreditangebote besonders empfehlenswert sind.

Im Zuge des Kreditvergleichs sollten auch Online- wie Direktbanken herangezogen werden. Wer nämlich keinen persönlichen Berater und keine Filiale braucht, der kann durchaus Geld sparen – Online-Kredite sind nämlich wesentlich günstiger als Kredite, die von Filialbanken zur Verfügung gestellt werden.

 

Wie hoch darf die monatliche Belastung ausfallen?

 

Geht es um die Frage, wie hoch die maximale Kreditsumme sein darf, so muss im Vorfeld berechnet werden, wie hoch das monatliche Einkommen und die monatlichen Ausgaben sind. Geht es um die Erfassung der Ausgaben, so sollte man wesentliche Punkte – so etwa die Miete und die Kosten für Versicherungen, das Auto (inklusive Benzin), Internet wie Smartphone – nicht zu knapp bemessen. Hat man vom Einkommen die Ausgaben abgezogen, sollten noch Lebenshaltungskosten – so etwa die Kosten für Kleidung, Unternehmungen wie auch für das Essen – abgezogen werden. In der Regel kann man hier mit einer Summe zwischen 250 Euro und 500 Euro rechnen. Jener Betrag, der nach Abzug der Lebenshaltungskosten übrig bleibt, fällt unter die Kategorie frei verfügbares Einkommen und kann in der Regel für die monatliche Kreditrate verwendet werden.

 

Werden von Seiten der Bank Sondertilgungen akzeptiert?

 

Hat man am Ende den passenden Kredit gefunden, so ist es wichtig, dass man flexibel bleibt. Das heißt, man sollte sich mit der Bank auf die Möglichkeit einigen, kostenlose Sondertilgungen vornehmen zu können. Das heißt, der Kredit kann mit Zusatzzahlungen beeinflusst werden – es kommt somit zu einer kürzeren Laufzeit oder zu niedrigeren Monatsraten.

 

Es geht immer nur um den Kredit – zusätzliche Produkte sollten abgelehnt werden

Beantragt man einen Kredit, so ist es wichtig, dass man auch nur einen Kredit abschließt. Gerne werden zusätzliche Produkte, so etwa eine Kreditratenschutzversicherung, angeboten – derartige Angebote sollten aber abgelehnt werden. Wird von Seiten des Bankberaters sogar erwähnt, dass ein Kredit nur in Verbindung mit einer derartigen Versicherung abgeschlossen werden darf, so sollte man die Bank wechseln.

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