Rendezvous am 6. Dezember 2018 um 18 Uhr im Staatlichen Museum Schwerin

Der Künstler und Grafiker Hendrik Nicolaas Werkman war eine der herausragenden Persönlichkeiten der niederländischen Avantgarde. In seinem Heimatland gilt er als einer der Wegbereiter der Moderne und Protagonist auf dem Feld experimenteller Druckgrafik.

Symbolbild

 

Am 10. April 1945, wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er von den deutschen Besatzern erschossen. Lag der Grund für die Hinrichtung in der Herstellung illegaler Druckerzeugnisse? Stand er als Künstler im Verdacht sich mit „entarteter Kunst“ zu befassen? Oder war er der Panik und dem Chaos der letzten Kriegstage zum Opfer gefallen? Die Umstände seines Todes konnten nie ganz geklärt werden, doch unbestritten bleibt, dass das Leben eines engagierten Künstlers ein jähes Ende fand, dessen Kunstschaffen nach 1945 internationalen Ruf erlangen sollte.
Die Ausstellung im Staatlichen Museum Schwerin fokussiert Werkmans druckgrafische Arbeiten und gibt Einblicke in die Rezeption seines Werks in der deutschen Kunst nach 1945.
In den wöchentlichen Rendezvous-Veranstaltungen wird das Oevre Werkmans unter vielfältigen Blickwinkeln betrachtet.
Am 6. Dezember führen die Kuratoren Dr. Dirk Blübaum und Dr. Anne-Sophie Pellé durch die Ausstellung.

Der Eintritt kostet 3 Euro.
Abbildung: Raphael Coxie (1540 – 1616), Die Erschaffung Evas © Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern

Am Wochenende finden folgende Veranstaltungen statt:
Samstag, 8.12. um 12 Uhr       öffentliche Führung: Hot Printing. Hendrik Nicolaas Werkman
Sonntag, 9.12. um 11 Uhr       Die Schenkung Christoph Müller. Führung in den Alten Meistern

Redaktion

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