Erstklässler starten weiter am Ausweichstandort:
Rückzug der Friedensschule erst Anfang 2027 geplant
Die Sanierung der Friedensschule in Schwerin verzögert sich. Der Rückzug in das historische Schulgebäude erfolgt erst Anfang 2027.

Die umfassende Sanierung der Friedensschule in Schwerin verzögert sich weiter. Wie das Zentrale Gebäudemanagement (ZGM) der Landeshauptstadt mitteilte, wird die Grundschule erst in den Winterferien 2027 an ihren ursprünglichen Standort in der Paulstadt zurückkehren können. Ursprünglich war geplant gewesen, dass der Umzug bereits in den Sommerferien 2026 erfolgt.
Seit 2024 wird das denkmalgeschützte Schulgebäude für mehr als 15 Millionen Euro umfassend saniert. Die Arbeiten reichen vom Keller bis zum Dach. Zusätzlich wird auch der Schulhof vollständig neugestaltet. Dafür konnten zuletzt weitere Städtebaufördermittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro eingeworben werden.
Zusätzliche Schäden verzögern Bauarbeiten
Nach Angaben des ZGM führten jedoch unvorhergesehene zusätzliche Sanierungsarbeiten zu Verzögerungen. Besonders betroffen seien unter anderem die historische Decken- und Dachkonstruktion der Aula.
Die Leiterin der städtischen Schulbehörde, Manuela Gabriel, erklärte, dass bis zum Sommer weder das Schulgebäude noch die Außenanlagen vollständig fertiggestellt werden könnten. Auch das geplante „Grüne Klassenzimmer“ und der Schulhof würden bis dahin nicht komplett nutzbar sein.
Schwerins stellvertretender Oberbürgermeister Bernd Nottebaum betonte, dass ein Umzug in ein unfertiges Provisorium für die Grundschüler nicht sinnvoll sei. Deshalb habe sich die Stadt entschieden, den Rückzug auf den nächstmöglichen Ferientermin zu verschieben.
Damit startet die Friedensschule auch das Schuljahr 2026/2027 weiterhin am derzeitigen Ausweichstandort in der Weststadt. Dort werden ebenfalls die neuen ersten Klassen eingeschult. Der Schulbusverkehr sowie die Hortbetreuung im Hort Mitte und im City-Hort bleiben unverändert bestehen.




