Schauspieler Flavius Hölzemann mit Nachwuchspreis ausgezeichnet

Flavius Hölzemann ist mit dem „Aufmunterungspreis 2019“ der schweizerischen Armin Ziegler-Stiftung ausgezeichnet worden. Mit dieser Ehrung würdigt die Stiftung den Schauspieler am Mecklenburgischen Staatstheater für seine hervorragenden Leistungen in seinen ersten Engagementjahren.

Flavius Hölzemann • Foto © Silke Winkler
 
Der Preis wird alle zwei Jahre an schweizerische Nachwuchskünstler im deutschsprachigen Raum vergeben und ist mit 5000 Schweizer Franken dotiert. Die feierliche Verleihung findet am 14. Juni im Anschluss an die Vorstellung von Arthur Millers „Hexenjagd“ (Beginn 19.30 Uhr) im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters statt.

 

Fester Bestandteil des Mecklenburgischen Staatstheaters

 
Flavius Hölzemann wurde 1992 als Sohn eines Schweizers im Baden-Württembergischen Filderstadt geboren. 2017 absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Im Rahmen dieses Studiums erhielt er 2014 den Studienpreis im Schauspiel-Wettbewerb des Migros-Kulturprozent und war unter anderem Stipendiat der infinitum foundation. Während des Studiums war er als Gast am Volkstheater Rostock für die Inszenierung „GOTT“ (Regie: Johannes Zametzer) und am Mecklenburgischen Staatstheater für die Inszenierung „Die Ratten“ (Regie: Steffi Kühnert, Rolle: Erich Spitta) engagiert. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Flavius Hölzemann festes Ensemblemitglied am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin. Sein Können stellte er bisher unter anderem in den Produktionen „Sein oder Nichtsein“ (Regie: Steffi Kühnert, Rolle: Stanislaw Sobinsky), „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ (Regie: Nina Mattenklotz, Rolle: Der eiserne Holzfäller), „Linien“ (Regie Nina Gühlstorff), „Hexenjagd“ (Regie: Martin Nimz, Rolle: John Hale) und „Pelle der Eroberer“ (Regie: Martin Nimz, Rolle: Erik) unter Beweis.
 
Armin Ziegler (1884 – 1977) war schweizerischer Handelskaufmann. Es war ihm ein besonderes Anliegen, junge Schweizer Schauspielerinnen und Schauspieler zu unterstützen. Dazu gründete er 1969 seine Stiftung mit dem Zweck die schweizerische Theaterkultur und schweizerische Bühnenkünstler zu fördern. Der sogenannte „Aufmunterungspreis“ wird seit 1999 an junge Schweizer Schauspielerinnen und Schauspieler vergeben, die sich bereits in den ersten Jahren ihres Engagements durch eine hervorragende Leistung auszeichnen. Vor diesem Hintergrund hat sich die Jury, bestehend aus den Stiftungsräten der Armin Ziegler-Stiftung Jean Grädel, Verena Buss, Elisabeth Graf und Daniel Rohr, für Flavius Hölzemann entschieden.
 

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