Von Cartoons bis Zeitgeschichte:
Schleswig-Holstein-Haus blickt auf ein vielseitiges Jahr 2026
Humor, Gesellschaft und große Namen: Das Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus setzt auch 2026 auf ein facettenreiches Ausstellungsprogramm zwischen Nachdenklichkeit und Augenzwinkern.

Mit einem augenzwinkernden Auftakt startet das Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus ins Ausstellungsjahr 2026. Noch bis zum 22. Februar ist in der Großen Galerie die Cartoon-Schau „Bunter wird’s nicht“ des Hamburger Zeichners Til Mette zu sehen. Rund 100 Arbeiten nehmen Alltag, Gesellschaft und Politik pointiert aufs Korn. Parallel zeigt der Freundeskreis des Hauses in der Kleinen Galerie Zeichnungen und Aquarelle des Schweriner Architekten Gottreich Albrecht.
Der kulturpolitische Anspruch des Hauses bleibt dabei klar umrissen. „Das Kulturforum zeigt auch 2026 wieder ein dichtes und vielschichtiges Programm“, betont Kulturbeigeordneter Silvio Horn. Kunst, Zeitgeschehen und gesellschaftliche Fragen sollen erneut in einen offenen Dialog treten – humorvoll, aber auch nachdenklich.

Arbeiter, Stadtgesellschaft und bewegte Bilder
Ab dem 8. März rücken dann die „Arbeiter des Meeres“ in den Mittelpunkt. Der renommierte Fotojournalist Rolf Nobel zeigt in der Großen Galerie eindrucksvolle Dokumentarfotografien aus seinem langjährigen Schaffen. Die Ausstellung läuft bis zum 25. Mai. Ergänzt wird sie durch einen historischen Blick auf Schwerin: In der Kleinen Galerie kuratiert Dr. Jakob Schwichtenberg die Schau „Schweriner Stadtgesellschaft im Porträt“, die vom 14. Februar bis 12. April zu sehen ist.
Auch das Filmkunstfest MV nutzt das Haus wieder als Ausstellungsort und flankiert sein Festivalprogramm mit zeitgenössischer Kunst vom 19. April bis 31. Mai.

Retrospektiven, Jubiläen und volkskundliche Themen
Die Sommermonate stehen ganz im Zeichen der Schweriner Künstlerin Ruth Tesmar. Anlässlich ihres 75. Geburtstags widmet ihr das Kulturforum vom 6. Juni bis 30. August die große Retrospektive „Gärten meines Lebens“, die im gesamten Haus gezeigt wird und auch neue Werke umfasst.
Im Herbst feiert die GEDOK Mecklenburg-Vorpommern ihr 100-jähriges Bestehen. Unter dem Titel „Chronos und Kairos“ präsentiert die Künstlerinnenvereinigung vom 13. September bis 22. November eine Gemeinschaftsausstellung. Den Jahresabschluss bildet schließlich eine volkskundliche Winterausstellung: „Gut behütet“ heißt das Kooperationsprojekt mit der Stiftung Mecklenburg, das den Winter 2026/27 prägen wird.



