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Mit dem Boot nach Schwerin:
Schleuse in Lübz ist wieder in Betrieb

Nach neun Monaten Sperrung ist die Schleuse Lübz wieder offen – Urlauber und Touristen fahren nun wieder nach Schwerin.

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  • Veröffentlicht August 20, 2025
Nach der Öff­nung der Schleuse in Lübz füllen sich die Anlegestellen der Schw­er­iner Häfen | Foto: max­press

Nach monate­langer Sper­rung ist die Schleuse in Lübz seit dem 31. Juli wieder passier­bar. Was zuvor für leere Anlegestellen und Sor­gen in der Touris­mus­sai­son gesorgt hat, bringt nun spür­bar neue Bewe­gung auf die Gewäss­er

Seit Anfang Novem­ber des ver­gan­genen Jahres war die Schleuse wegen umfan­gre­ich­er Sanierungsar­beit­en geschlossen. Die uner­warteten Schä­den an den Schleusenkam­mern hat­ten für deut­liche Verzögerun­gen gesorgt – viele Touris­ten blieben aus und zahlre­iche Liege­plätze rund um den Schw­er­iner See blieben leer. Umso erfreulich­er ist nun die Nachricht: Die Schleuse funk­tion­iert wieder wie es soll und die Boote kön­nen die Kanäle wieder befahren.

Neuer Schwung für den Touris­mus

„Viele haben lange auf den Moment gewartet, dass die Schleuse wieder geöffnet ist. Das hat sich also schnell herumge­sprochen“, berichtet Hafen­meis­ter Andreas Schäk vom Seglervere­in Schw­erin. „Die Touris­ten und Urlauber kom­men nun zum Beispiel von der Müritz nach und nach zu uns“, sagt er weit­er.

Schon jet­zt ist spür­bar, wie die Zahl der Schiffe an den Ste­gen wächst. Die Som­mer­fe­rien laufen noch bis Anfang beziehungsweise Mitte Sep­tem­ber – eine gute Gele­gen­heit, den Rück­stand in der Sai­son ein Stück weit aufzu­holen. „Für uns ist es sehr wichtig, dass jet­zt wieder mehr Touris­ten zu uns kom­men kön­nen. Die näch­sten drei Monate habe ich schon mal grob durchgerech­net – es wird schw­er das Geld wieder reinzubekom­men, da wir jeden Monat über 5.000 Euro Umsatz machen müssten. Da kommt es jet­zt drauf an, wie viele Boote bei uns anle­gen“, sagt der Hafen­meis­ter. „Um die fehlen­den Ein­nah­men noch weit­er zu kom­pen­sieren, ist seit 2023 auf dem Gelände Platz für unge­fähr sechs Wohn­mo­bile.”

Für die Vere­ine und Häfen ste­ht nun die Hoff­nung im Vorder­grund, ver­lorene Ein­nah­men wieder aufzu­holen.