Mit dem Boot nach Schwerin:
Schleuse in Lübz ist wieder in Betrieb
Nach neun Monaten Sperrung ist die Schleuse Lübz wieder offen – Urlauber und Touristen fahren nun wieder nach Schwerin.

Nach monatelanger Sperrung ist die Schleuse in Lübz seit dem 31. Juli wieder passierbar. Was zuvor für leere Anlegestellen und Sorgen in der Tourismussaison gesorgt hat, bringt nun spürbar neue Bewegung auf die Gewässer
Seit Anfang November des vergangenen Jahres war die Schleuse wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten geschlossen. Die unerwarteten Schäden an den Schleusenkammern hatten für deutliche Verzögerungen gesorgt – viele Touristen blieben aus und zahlreiche Liegeplätze rund um den Schweriner See blieben leer. Umso erfreulicher ist nun die Nachricht: Die Schleuse funktioniert wieder wie es soll und die Boote können die Kanäle wieder befahren.
Neuer Schwung für den Tourismus
„Viele haben lange auf den Moment gewartet, dass die Schleuse wieder geöffnet ist. Das hat sich also schnell herumgesprochen“, berichtet Hafenmeister Andreas Schäk vom Seglerverein Schwerin. „Die Touristen und Urlauber kommen nun zum Beispiel von der Müritz nach und nach zu uns“, sagt er weiter.
Schon jetzt ist spürbar, wie die Zahl der Schiffe an den Stegen wächst. Die Sommerferien laufen noch bis Anfang beziehungsweise Mitte September – eine gute Gelegenheit, den Rückstand in der Saison ein Stück weit aufzuholen. „Für uns ist es sehr wichtig, dass jetzt wieder mehr Touristen zu uns kommen können. Die nächsten drei Monate habe ich schon mal grob durchgerechnet – es wird schwer das Geld wieder reinzubekommen, da wir jeden Monat über 5.000 Euro Umsatz machen müssten. Da kommt es jetzt drauf an, wie viele Boote bei uns anlegen“, sagt der Hafenmeister. „Um die fehlenden Einnahmen noch weiter zu kompensieren, ist seit 2023 auf dem Gelände Platz für ungefähr sechs Wohnmobile.”
Für die Vereine und Häfen steht nun die Hoffnung im Vordergrund, verlorene Einnahmen wieder aufzuholen.



