Schüchtern und ängstlich: der Neue Giraffenbulle im Zoo Schwerin

Jasho gallopiert über die Anlage_Höft
Jasho gallopiert über die Anlage

Schüchtern und ängstlich präsentiert sich der neue Giraffenbulle „Jasho“ im Schweriner Zoo. Der 2jährige Jungbulle kam am 12.07. aus der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen nach Schwerin. Der Transport wurde unterstützt von HKL Baumaschinen Schwerin. Zunächst kam „Jasho“ in seine neue Stallbox und durfte schon mal einen Blick auf seine zukünftigen Damen, die ehemalige Zuchtkuh „Maradi“ und die zukünftige neue Zuchtkuh „Lifty“, werfen. „Lifty“ war dann diejenige, die den ersten Schritt wagte und ihm zur Begrüßung die Schnauze leckte. Das Wochenende verbrachten alle drei Giraffen zum Kennenlernen im Vorgehege. Hier zeigte sich seine ängstliche Art neuem Gegenüber. Die Zebras (eine neue Tierart für ihn), die in der Außenanlage liefen, wurden über den Zaun misstrauisch begutachtet.

Die Außenanlage durfte „Jasho“ zusammen mit seinen Damen am 15.07. erkunden. Um ihn nicht gleich zu überfordern wurden die Zebras im Stall gelassen. Im Schatten der ruhigen Kühe erkundete er schüchtern die Außenanlage.

Mit „Jasho“ und „Lifty“ soll die Zucht von Rothschildgiraffen im Zoo Schwerin fortgeführt werden. Bei „Maradi“ handelt es sich um einen Mischling aus zwei unterschiedlichen Giraffenunterarten und soll daher nicht mehr züchten. „Jasho“ und „Lifty“ wurden vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm, an dem der Zoo Schwerin sich beteiligt, als optimales Zuchtpaar ausgewählt.

Tipp: Zu erkennen ist „Jasho“ an der besonders langen, hellen Halsmähne und dem ausgeprägtem Stirnhöcker.

Bis sich „Jasho“ in Schwerin eingelebt hat muss leider die Giraffenschaufütterung entfallen.

Text und Fotos: Zoo Schwerin, Sabrina Höft

Redaktion

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