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Zweiter Bildungsweg:
58 Absolventen feiern Schulabschluss an der Volkshochschule Schwerin

58 Absolventinnen und Absolventen haben an der Volkshochschule Schwerin ihren Schulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt. Für das neue Schuljahr gibt es nur noch wenige freie Plätze.

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  • Veröffentlicht Juli 17, 2026
Schulabschluss Volkshochschule Schwerin
Große Freude nach der Zeug­nisver­gabe: 58 Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer der Volk­shochschule Schw­erin haben ihren Schu­la­b­schluss auf dem zweit­en Bil­dungsweg erfol­gre­ich nachge­holt. Foto: Jan Dirck Bud­den

 


In Kürze:

  • 58 Absol­ventin­nen und Absol­ven­ten erhiel­ten ihre Abschlusszeug­nisse im Cam­pus am Turm.
  • 23 erre­icht­en die Beruf­s­reife, 35 die Mit­tlere Reife auf dem zweit­en Bil­dungsweg.
  • Für das kom­mende Schul­jahr sind nur noch wenige Plätze an der Volk­shochschule Schw­erin frei.

 

58 Absol­ventin­nen und Absol­ven­ten der Volk­shochschule Schw­erin haben ihren Schu­la­b­schluss auf dem zweit­en Bil­dungsweg erfol­gre­ich abgeschlossen. Die Abschlusszeug­nisse wur­den am 16. Juli im Cam­pus am Turm von Kul­tur- und Finanzdez­er­nent Sil­vio Horn über­re­icht. 23 Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer erre­icht­en die Beruf­s­reife, weit­ere 35 die Mit­tlere Reife.

In sein­er Fes­trede würdigte Horn die Leis­tun­gen der Absol­ventin­nen und Absol­ven­ten. Schu­la­b­schlüsse auf dem zweit­en Bil­dungsweg seien keine zweite Wahl, son­dern eine bewusste Entschei­dung für mehr Selb­st­ständigkeit und bessere Zukun­ftschan­cen. „Vielmehr sind sie eine bewusste Entschei­dung für Selb­st­ständigkeit und Zukun­ftschan­cen“, sagte der Dez­er­nent.

Die Absol­ventin­nen und Absol­ven­ten brin­gen unter­schiedliche Lebenswege mit. Viele haben bere­its Beruf­ser­fahrung gesam­melt oder per­sön­liche Umwege erlebt. Mit dem nachge­holten Schu­la­b­schluss verbessern sich ihre Chan­cen auf eine Aus­bil­dung, eine Weit­er­bil­dung oder eine beru­fliche Neuori­en­tierung.

Die Kosten für die Schu­la­b­schlüsse tra­gen die Lan­deshaupt­stadt Schw­erin und das Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern gemein­sam. Trotz der anges­pan­nten Haushalt­slage sei die Finanzierung ein bewusstes Beken­nt­nis zur Bil­dung, betonte Horn.

Lehrkräfte und Jahrgangsbeste ausgezeichnet

Im Rah­men der Feier­stunde würdigte der Kul­tur- und Finanzdez­er­nent auch das Engage­ment der Lehrkräfte der Volk­shochschule. Mit ihrer fach­lichen Kom­pe­tenz, Geduld und per­sön­lichen Unter­stützung hät­ten sie maßge­blich dazu beige­tra­gen, dass die Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer die anspruchsvollen Kurse und Lan­deszen­tral­prü­fun­gen erfol­gre­ich absolvieren kon­nten.

Aus­geze­ich­net wur­den außer­dem die Jahrgangs­besten. Vanes­sa Trense schloss die Beruf­s­reife mit einem Gesamt­durch­schnitt von 1,2 und dem Prädikat „sehr gut – mit Ausze­ich­nung“ ab. Die beste Absol­ventin der Mit­tleren Reife erre­ichte einen Noten­durch­schnitt von 1,6 und erhielt das Prädikat „gut“. Ihr Name wurde in der Mit­teilung nicht genan­nt.

Hohe Nachfrage für das neue Schuljahr

Die Volk­shochschule verze­ich­net auch für das kom­mende Schul­jahr eine hohe Nach­frage. Nach Angaben der Ein­rich­tung sind nur noch wenige Plätze in den kosten­freien Kursen zur Beruf­s­reife sowie in der Abend­klasse der Mit­tleren Reife ver­füg­bar.

Der soge­nan­nte zweite Bil­dungsweg ermöglicht Jugendlichen und Erwach­se­nen, einen all­ge­mein­bilden­den Schu­la­b­schluss nachzu­holen. Damit eröff­nen sich neue Möglichkeit­en für den Ein­stieg in eine Aus­bil­dung, eine Weit­er­bil­dung oder den beru­flichen Neustart.