Do, 21. Mai 2026
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Aufklärung statt Verbot:
Schulen sollen Jugendliche über Cannabis aufklären

In Mecklenburg-Vorpommern startet ein neues Schulprojekt zur Cannabis-Aufklärung. Jugendliche sollen sich interaktiv mit Risiken und Regeln befassen.

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  • Veröffentlicht Mai 6, 2026
Anzünden eines Joints mit Cannabis
Neues Schul­pro­jekt in MV klärt Jugendliche über Cannabis auf. Foto: Sym­bol­bild

 

In Meck­len­burg-Vor­pom­mern soll ein neues Pro­jekt die Aufk­lärung über Cannabis an Schulen stärken. Wie das Sozialmin­is­teri­um Meck­len­burg-Vor­pom­mern mit­teilte, richtet sich die Präven­tion­s­maß­nahme ins­beson­dere an Schü­lerin­nen und Schüler der neun­ten und zehn­ten Klassen.

Im Rah­men des Pro­jek­ts set­zen sich die Jugendlichen inter­ak­tiv mit dem The­ma auseinan­der. Dazu gehören das Lösen von Rät­seln und Auf­gaben sowie die Diskus­sion unter­schiedlich­er Aus­sagen rund um Cannabis. Ziel ist es, Wis­sen zu ver­mit­teln und eine reflek­tierte Hal­tung im Umgang mit der Droge zu fördern.

Schulen kön­nen sich für eine Teil­nahme an die zuständi­ge Lan­desko­or­dinierungsstelle für Sucht­the­men wen­den. Das Ange­bot soll den Aus­tausch fördern und zur Präven­tion beitra­gen.

Hin­ter­grund ist die bun­desweite Teil­le­gal­isierung von Cannabis, die seit dem 1. April 2024 gilt. Volljährige dür­fen seit­dem in begren­ztem Umfang Cannabis kon­sum­ieren und für den Eigenbe­darf anbauen. Dabei gel­ten unter anderem Abstand­sregelun­gen zu Schulen und Spielplätzen. Seit dem 1. Juli 2024 kön­nen zudem Vere­ine Anträge auf gemein­schaftlichen Anbau stellen.