Schwerin: Änderung der Verkehrsführung an Baustelle Wallstraßenbrücke

Im Rahmen der Vorbereitungen zur Errichtung der Behelfsbrücke im Baustellenbereich Wallstraße werden Änderungen an der derzeitigen Verkehrsführung erforderlich. Bereits ab morgen ist die Ausfahrt aus dem Schlossparkcenter über Reiferbahn und Eisenbahnstraße nicht mehr möglich.

Schon bald ist die aktuelle Brücke in der Wallstraße in Schwerin Geschichte. | Foto: LHS / Ulrike Auge

Seit Anfang des Monats laufen die umfangreichen Vorarbeiten für den bevorstehenden Abriss und dann folgenden Neubau der Eisenbahnbrücke in der Wallstraße in Schwerin. Seither haben sich die Verkehrsflüsse deutlich verändert, ist die Brücke normalerweise doch Teil der Hauptzufahrt zu Schwerins größtem Einkaufszentrum nebst Parkhaus. Dass bei derart intensiven Eingriffen in eine innerstädtisch so zentrale Verkehrsführung nicht vom ersten Tag an alles planmäßig verläuft, war absehbar. Aktuell sind Verwaltung, Baustellenkümmerer und auch Ortsbeirat konstruktiv im Gespräch, um punktuell nachzusteuern. Und vermutlich werden das auch noch nicht die letzten Anpassungen sein.

 

Ausfahrt über Reiferbahn und Eisenbahnstraße entfällt

Denn es stehen nun bereits erste – aber im Vorfeld bereits angekündigte – Veränderungen auf dem Plan. Die bislang für den vom Center-Parkhaus abfahrenden Verkehr geltende Einbahnstraßenregelung in der Reiferbahn in Richtung Eisenbahnstraße entfällt ab morgen, 12 Uhr, komplett. Dann nämlich müssen alle Brückenzu- und Abfahrten für die weiteren Arbeiten gesperrt werden. Der untere Bereich der Wallstraße (Höhe Hausnummer 44) wird damit zur Sackgasse. Stadteinwärts ist das Schlossparkcenter weiterhin für den Pkw-Verkehr vom Platz der OdF über die Voßstraße (max. 3,5 Tonnen) und die Wittenburger Straße aus erreichbar. Schwere Fahrzeuge fahren über den Obotritenring in die Wittenburger Straße. Die Ausfahrt aus dem Schlossparkcenter erfolgt nur über die Reiferbahn in die Wittenburger Straße. Eine Umleitung ist über die Fritz-Reuter-Straße, Wallstraße, Platz der OdF zum Obotritenring hin ausgeschildert. Der Fußgänger- und Radverkehr wird zudem weiterhin anstelle der Brücke Wallstraße über die Brücke Lobedanzgang/Von-Thünen-Straße umgeleitet.

Die Vollsperrung gilt zunächst bis Ende Oktober 2021. Hintergrund sind umfangreiche Vorbereitungen in Bezug auf die Errichtung der geplanten Behelfsbrücke für Fußgänger und Leitungen über die Anlagen der Deutschen Bahn. So müssen unter anderem im Straßenbereich neue Schächte errichtet und zahlreiche Leitungen umverlegt werden. Außerdem sind baubegleitend weiterhin Sondierungen zur Munitionsbergung erforderlich.

Die Fertigstellung aller Arbeiten ist für das Frühjahr 2023 geplant.

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