Schwerin: Am Sonntag wollen die Stiere siegen

Am Sonntag wollen die Mecklenburger Stiere mit einem Sieg gegen den HC Burgenland die weiße Heimweste erhalten. Aber auch die Gegner setzen auf Sieg.

Theodoros Evangelidis wird das Team als Führungsspieler pushen. | Foto: maxpress, Schwerin

Am Sonntag, 1. November, heißt es um 16 Uhr wieder „Handball in der PALMBERG Arena in Schwerin“. Denn dann erwarten die Mecklenburger Stiere den HC Burgenland. Der Aufsteiger aus Naumburg rangiert derzeit nicht weit vom Heimclub entfernt in der Tabelle. In der laufenden Saison lieferten die die Gäste der Schweriner bereits einige enge Spiele mit ihren Kontrahenten. „Da kommt mit Sicherheit eine heißhungrige Mannschaft aus der Domstadt auf uns zu“, sagt Stiere-Geschäftsführer Patrick Bischoff in Schwerin. Er erwartet demnach ein heiß umkämpftes Spiel, setzt aber voll auf Sieg seiner Mannschaft.

Nach Niederlage am letzten Wochenende muss ein Sieg her

Dieser wäre mit Blick auf die Tabellensituation und die Ambitionen des Teams aus Schwerin auch wichtig. Hatten die Stiere doch zuletzt gegen Mitfavoriten Potsdam eine knappe Niederlage einstecken müssen. Außerdem möchte man die bislang weiße Weste bei Heimspielen erhalten. In Sachen Aufstellung kann Trainer Norbert Henke zumindest aus dem vollen schöpfen – wenn nichts mehr dazwischen kommt. „„Wir können – so der Stand heute – auf den kompletten Kader zurückgreifen. Noch sind wir nicht da, wo wir hinwollen, aber die Mannschaft entwickelt sich gut“, so der Stiere-Coach. Henke baut auch am Sonntag dabei vor allem auf eine solide Leistung seiner Abwehr und zeigt klar auf, was sich gegenüber dem Spiel am letzten Wochenende ändern muss. „Darauf wird es ankommen. Theo Evangelidis macht eine hervorragende Arbeit als Führungsspieler für unsere jungen Stiere. Das hat sich auch wieder gegen Potsdam gezeigt. Allerdings sind zwölf technische Fehler im Spiel nach vorn einfach zu viel, wenn wir das Spiel für uns entscheiden wollen.“

 

Trainer fordert weniger technische Fehler

Eines eint beide Teams auf jeden Fall: Beide haben einen personellen Umbruch hinter sich. Und doch kann das Gästeteam auf durchaus erfahrene Spieler zurückgreifen, denen Schwerin mit viel Konzentration und Kampfgeist begegnen muss. Das ist auch Trainer Norbert Henke absolut bewusst. Er hat die Stärken der Naumburger klar analysiert. „Sie haben starke Fernschützen und stehen kompakt in der Abwehr. Darauf müssen wir uns einstellen. Insofern wird das Sonntagsspiel eine schwere Aufgabe. Da brauchen wir unsere Fans an der Seite.“

Für eben diese Unterstützung von den Rängen sind noch einige Restkarten in der Geschäftsstelle der Mecklenburger Stiere erhältlich. Entsprechende Reservierungen sind telefonisch unter (0385-) 3957777 möglich.

Über den Autor

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published.