Di, 20. Januar 2026
Close

Schwerin: Beim SSC geht für Anne ein Traum in Erfüllung

Da waren es schon vier. Die Kader­pla­nung des SSC Palm­berg Schw­erin nimmt immer mehr Form an. Der Reko­rd­meis­ter, der dur­chaus schmerzhafte sieben Abgänge zu verze­ich­nen hat­te, darunter Kapitänin Gre­ta Sza­k­máry, hat keine

Avatar-Foto
  • Veröffentlicht April 30, 2021
Anne Hölzig will mit dem SSC Palm­berg Schw­erin um die Meis­ter­schaft spie­len. | Foto: Moritz Bosold

Da waren es schon vier. Die Kader­pla­nung des SSC Palm­berg Schw­erin nimmt immer mehr Form an. Der Reko­rd­meis­ter, der dur­chaus schmerzhafte sieben Abgänge zu verze­ich­nen hat­te, darunter Kapitänin Gre­ta Sza­k­máry, hat keine Zeit ver­stre­ichen lassen, um ein neues Team aufzubauen. Mit Erfolg. Denn nun kann das Team aus Schw­erin mit Anne Hölzig bere­its die vierte Neu­verpflich­tung bekan­nt­geben. 

 

Annegret (Anne) Hölzing kommt aus Staubing nach Schwerin

Anne Hölzig kommt zum SSC Palm­berg Schw­erin | Foto: Ger­man Popp

Zulet­zt lief die 23-Jährige in der zu Ende gegan­genen Sai­son für NawaRo Straub­ing auf. Davor spielte sie fünf Jahre lang beim SC Pots­dam. Auch wenn der Wech­sel von Pots­dam nach Straub­ing im Blick auf die Tabel­len­platzierung bei­der Mannschaften einen kleinen Schritt zurück bedeutete, so hat er sich am Ende aus­gezahlt. Auch SSC-Coach Felix Koslows­ki weiß diesen einzuord­nen: „Anne hat sich in dem Jahr in Straub­ing unglaublich weit­er­en­twick­elt, hat viel Ver­ant­wor­tung bekom­men und dabei ihre Sache richtig gut gemacht. Sie ist durch die Sai­son in Straub­ing nochmal in unseren Fokus gerückt und wird uns mit ihrer Erfahrung viel Aus­geglichen­heit auf der Außen­po­si­tion brin­gen.“ Auch die 23-jährige zieht ein pos­i­tives Faz­it aus der ver­gan­genen Sai­son in Bay­ern: „Meine Heimat Pots­dam und damit auch meine Kom­fort­zone zu ver­lassen, war genau die richtige Entschei­dung. Sie hat mich in der Entwick­lung mein­er Per­sön­lichkeit sehr weit­erge­bracht.“

 

Anne: „Ich freue mich riesig”

Für Hölzig, die im Hin­spiel der abge­laufe­nen Sai­son gegen den SSC als Top-Scorerin vom Feld ging, erfüllt sich mit dem Wech­sel in den Nor­den ein klein­er Traum: „Schw­erin war für mich schon immer ein Vere­in, der zu den besten Deutsch­lands zählt. Ich freue mich riesig, ein­mal in Schw­erin zu spie­len“. Die junge Auße­nan­greiferin, die par­al­lel zur Profikar­riere im Vol­ley­ball ein Studi­um als Grund­schullehrerin absolviert, will sich in der anste­hen­den Som­mer­pause indi­vidu­ell fit hal­ten und fleißig studieren. Dann steigt sie, voraus­sichtlich im August, in die Vor­bere­itung an der neuen Wirkungsstätte in Schw­erin mit ein. 

 

Zur Person

Annegret Hölzig (1,84 Meter), geboren am 29. Mai 1997 in Düren, stammt aus ein­er Vol­ley­ball­fam­i­lie. Ihr Vater Franko Hölzig war 239-mal für die National­mannschaft (DDR & BRD) im Ein­satz, und auch ihr älter­er Brud­er Max spielt erfol­gre­ich Vol­ley­ball. In ihrer Jugend wurde sie mit der SG Rota­tion Pren­zlauer Berg mehrfach deutsche Meis­terin. Von 2012 bis 2015 spielte die Auße­nan­greiferin zudem im Junior­in­nen-Team des VC Olympia Berlin. Hier kam sie bis 2014 in der zweit­en Bun­desli­ga und 2014/15 in der ersten Bun­desli­ga zum Ein­satz. Auch in der Junior­in­nen-National­mannschaft war Hölzig darüber hin­aus aktiv. 2015 wech­selte sie zum Bun­desligis­ten SC Pots­dam. Beim World Grand Prix 2016 hat­te Hölzig ihre ersten Ein­sätze in der deutschen National­mannschaft. 2020 wech­selte sie zum Bun­desligis­ten NawaRo Straub­ing.