Schwerin: Corona ändert Spielplan im Volleyball

Schneller als gedacht kommt es in der Damen-Volleyball-Bundesliga am Sonntag zum Top-Spiel zwischen Schwerin und Potsdam. Corona sorgt dafür.

Hochkonzentriert geht das Team des SSC Palmberg Schwerin auch in das nächste Spiel. | Foto: Eckhard Mai

Die Damen-Volleyball-Bundesliga hat eigentlich gerade erst begonnen. Mit zwei Spielen und zwei Siegen sowie nur einem verlorenen Satz steht der SSC Palmberg Schwerin dabei momentan auf Platz 1. Am kommenden Wochenende sollte es nach Straubing gehen. Aber von Beginn an war allen bewusst, dass das Corona-Virus durchaus mächtiger sein könnte, als jeder Spielplan. Schon zu Beginn der Spielzeit bestätigt sich dies nun.

 

SSC Palmberg Schwerin reist am Wochenende nicht nach Straubing

Denn aus der Reise nach Straubing wird nichts. Denn im Umfeld des dortigen Teams kam es zu einem positiven Corona-Fall. Schon am vergangenen Wochenende konnten die Damen des NaWaRo Straubing daher nicht gegen das Team aus Wiesbaden antreten. Am gestrigen Mittwoch trafen die Liga-Verantwortlichen nun eine Entscheidung für das kommende Wochenende. Sie sagten auch die Partie des SSC in Bayern ab, denn weiterhin sind vier Spielerinnen aus Straubing in Quarantäne. Daher ist die ohnehin nicht sehr große Mannschaft mit nur sieben Spielerinnen gemäß der geltenden Ligaregularien nicht spielfähig. Die Einigung: Eine Verschiebung des Spiels um eine Woche. Denn dann, am 4. Ligaspieltag, hätten beide Teams ohnehin kein Spiel im Plan gehabt.

 

Statt nach Bayern geht’s nach Brandenburg: SSC gegen Potsdam

Allerdings bleibt das kommende Wochenende für den SSC Palmberg Schwerin nicht reise- und spielfrei. Denn danach sah es kurzfristig aus. Corona wirbelt aber einmal quer durch den Spielplan. Daher fahren die Schwerinerinnen nun nach Potsdam. Das starke Team aus Brandenburg, ist direkter Verfolger der Schwerinerinnen. damit steht also ein echtes Spitzenspiel bevor. Schon in der Vorbereitungszeit hatten sich beide Teams mehrfach getroffen. Zweimal verlor Schwerin, einmal gewann der SSC. Ein Spiel ging remis aus. Potsdam hat unerwartet Zeit, Schwerin zu empfangen, da auch in Stuttgart, eigentlich Gegner der Brandenburgerinnen am kommenden Wochenende, im Mannschaftsumfeld positive Corona-Erkrankungen meldete.

 

Corona wirbelt Spielplan durcheinander

„Das ist anscheinend die neue Realität, mit der wir in dieser Saison leben müssen. Natürlich ist es schwierig, sich in nur drei Tagen auf so einen starken Gegner wie Potsdam vorzubereiten. Aber wir müssen bei den aktuellen Entwicklungen dankbar sein, überhaupt spielen zu können und dafür sorgen, dass Volleyball weiter sportlich aber auch medial stattfindet“, so SSC-Chef-Trainer Felix Koslowski. Anpfiff der Partie zwischen Potsdam und Schwerin ist am Sonntag (18.10.2020) um 17:30 Uhr. Sport1 überträgt das Top-Spiel live.

 

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