Schwerin: Corona-Folgen solidarisch bewältigen

Eine Erklärung zur solidarischen Bewältigung der Folgen der Coronakrise in Schwerin stellen SPD und Grüne am Montag in der Stadtvertretung zur Abstimmung.

Die Kommunalpolitik in Schwerin beschäftigt sich derzeit intensiv mit Anträgen rund um die Coronakrise. | Foto: Symbolbild

Wie wir bereits berichteten, findet am kommenden Montag die erste reguläre Stadtvertretersitzung seit dem Corona-Lockdown statt. Dabei stehen verschiedene Anträge unter anderem auch zu den Folgen der Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit auf der Tagesordnung.

Grüne und SPD stellen Erklärung zur Abstimmung

Auch findet sich auf dem umfangreichen Plan der Stadtvertreter ein Antrag von Grünen und SPD. Dieser beinhaltet eine zur Abstimmung stehende gemeinsame Erklärung verbunden mit dem Appell, einer möglichst solidarischen Bewältigung der Folgen der Corona-Krise. Dabei versuchen sie, so scheint es, jede derzeitige Tendenz in der Gesellschaft in den vier Punkten ihrer Erklärung unterzubringen. Dazu erklärten die Fraktionsvorsitzende der Grünen und der SPD-Stadtvertreter Christian Masch:

Vier Punkte rund um die Bewältigung der Krise in Schwerin

„Wir danken ausdrücklich Allen, die durch die Ihre Tätigkeiten unseren eingeschränkten Alltag an vorderster Front am Laufen halten. Weiterhin möchten wir auch allen Einwohnerinnen und Einwohnern Schwerins unseren Dank aussprechen, die im Interesse aller, den notwendigen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie Folge leisten. Gemeinsam dürfen wir nicht nachlassen. Die Corona-Pandemie führt zu zahlreichen Schäden an der heimischen Wirtschaft. Um diese einzudämmen, beauftragen wir den Oberbürgermeister, alle Hilfsprogramme von Bund und Land zeitnah und mit möglichst geringen Hürden verfügbar zu machen. Gleichzeitig appellieren wir an die Einwohnerinnen und Einwohner Schwerins lokal einzukaufen, örtliche Unternehmen zu unterstützen und damit deren Existenz zu erhalten. Besonders ist uns wichtig, dass bei allen Schutzmaßnahmen auf die Wahrung der Grundrechte geachtet wird. Bei Eingriffen in unsere Rechte ist in jedem Fall zu prüfen, ob sie geeignet und verhältnismäßig  sind.“

Stephan Haring

Stephan Haring ist freier Mitarbeiter unserer digitalen Tageszeitung. Er hat ein Bachelor-Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Erfurt mit den Nebenfächern Sozialwissenschaften & Politik absolviert. Im Nachhinein arbeitete er in leitenden Funktionen der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, im Leitungsbereich eines Unternehmens sowie als Rektor einer privat geführten Hochschule. Über mehrere Jahre organisierte und realisierte er mit der durch ihn entwickelten LOOK das größte Schweriner Fashionevent. Er arbeitet er freiberuflich als Texter, Pressesprecher, Textkorrektor und Ghostwriter sowie als Berater in verschiedenen Projekten. Im größten Schweriner Ortsbeirat ist er als Vorsitzender kommunalpolitisch aktiv.

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