Sieg mit Signalwirkung für die Liga:
Schwerin demonstriert Stärke in fremder Halle
Der SSC Palmberg Schwerin gewinnt trotz Ausfällen souverän mit 3:0 in Erfurt und sichert sich wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze.

Trotz eines dezimierten Kaders hat der SSC Palmberg Schwerin in der Volleyball-Bundesliga einen souveränen Auswärtssieg eingefahren. Beim VfB Suhl LOTTO Thüringen setzte sich der amtierende Deutsche Meister am Samstagabend mit 3:0 durch und sammelte drei wichtige Punkte im Rennen um die Tabellenspitze.
Die Schwerinerinnen mussten auf mehrere Stammkräfte verzichten, fanden jedoch von Beginn an gut in die Partie. Mit druckvollen Aufschlägen und einem stabilen Blockspiel setzte der SSC die Gastgeberinnen früh unter Druck. Vor allem im ersten Satz dominierte Schwerin das Geschehen klar. Erfurt hatte große Probleme in der Annahme und kam kaum zu geordneten Angriffen. Nach mehreren frühen Auszeiten des Erfurter Trainers wuchs der Vorsprung der Gäste kontinuierlich an. Schwerin entschied den Durchgang deutlich mit 25:12 für sich.
Disziplin und Druck als Erfolgsfaktoren
Im zweiten Satz gestaltete sich das Spiel zunächst ausgeglichener. Erfurt profitierte von einigen Schweriner Angriffsfehlern und übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung. Beide Teams lieferten sich nun längere Ballwechsel, ehe es beim Stand von 19:19 in die entscheidende Phase ging. Dort zeigte Schwerin seine Routine. Nach einer Auszeit von SSC-Trainer Felix Koslowski erhöhte der Tabellenführer den Druck im Blockspiel und entschied die entscheidenden Punkte für sich. Mit 25:21 sicherten sich die Gäste auch den zweiten Satz.
Der dritte Durchgang begann mit einer roten Karte gegen Erfurts Trainer Pablo Sánchez, wodurch Schwerin direkt den ersten Punkt erhielt. In der Folge kontrollierten die Gäste das Spiel erneut deutlich. Mit mutigen Aufschlägen und variablen Angriffen baute der SSC früh einen komfortablen Vorsprung auf. Auch personelle Wechsel änderten nichts mehr am Spielverlauf. Zwar verkürzte Erfurt gegen Satzende noch einmal, doch Schwerin ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewann den Satz mit 25:17. Mit dem klaren 3:0‑Erfolg unterstreicht der SSC Palmberg Schwerin seine Ambitionen im Kampf um die Spitzenplätze der Bundesliga und bewies erneut seine Tiefe im Kader.



