Schwerin: Ein Bekenntnis für den Hochschulstandort

Schwerin soll als Hochschulstandort wachsen und an Bedeutung und Akzeptanz gewinnen. Dafür setzen sich inzwischen zahlreiche Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft ein. Einige von ihnen haben sich in der Schweriner Hochschulinitiative zusammengefunden, die ihrerseits in diesen Tagen Wahlprüfsteine für die zur Wahl stehenden Direktkandidaten veröffentlicht hat. Diese sollen sich zum Hochschulstandort Schwerin bekennen. Hinzu kommt eine umfangreiche Broschüre, die dem Ansinnen zusätzlich Nachdruck verleiht.

Auch wenn die FHM faktisch Schwerin verlässt, bleibt das Hochschulgebäude am Pfaffenteich nicht leer. Hier ziehen schon in Kürze Medizinstudenten ein. | Foto: privat

Schwerin soll Hochschulstandort werden. Dies ist das erklärte Ziel von immer mehr Unternehmen, Institutionen, Vereinen, verbänden und auch Privatpersonen in der Stadt und der Region. Einige von ihnen haben sich in der Schweriner Hochschulinitiative zusammengeschlossen – unterstützt von 20 Kammern, Verbänden und Vereinen aus Westmecklenburg. Die Partner haben nun Wahlprüfsteine sowie eine gemeinsame Druckschrift erarbeitet. Damit fordern sie die Schweriner Direktkandidaten für die Landtagswahl 2021 auf, sich zum Hochschulstandort Schwerin aktiv zu bekennen.

 

Druckschrift der Hochschulinitiative ist veröffentlicht

Die nun veröffentlichte Druckschrift der Schweriner Hochschulinitiative „Wissen zieht Wissen an – Wie der Hochschulstandort Schwerin zur Zukunft von MV beitragen kann“ fasst Argumente und Umsetzungsideen für einen Ausbau der Wissenschafts- und Hochschulstrukturen in der Landeshauptstadt zusammen. Unter den Befürwortern staatlicher Hochschulangebote in Schwerin finden sich bekannte und mitgliederstarke Schweriner Vereine, aber auch überregional aufgestellte Verbände und Institutionen. Zwölf Unterstützer beziehen in der Broschüre ganz persönlich Stellung.

„Investitionen in Hochschulen und in wissenschaftliche Institute zählen zu den erfolgversprechendsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen“, erläutert Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin. „Verbinden wir diese mit einem stärkeren Wissenstransfer, können Unternehmen so eine höhere Innovationsfähigkeit gewinnen. Der Hochschulstandort Schwerin kann auch dazu beitragen, Landeskinder in Mecklenburg-Vorpommern zu halten und neue Zielgruppen aus anderen Bundesländern zu erschließen“, so Eisenach. „Ein solcher Ausbau der Hochschullandschaft in MV darf dabei nicht zu Lasten anderer Hochschulen im Land führen, denn das Ziel muss eine Stärkung der gesamten Hochschullandschaft MV sein“, betont Siegbert Eisenach abschließend.

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