Schwerin: Ein neuer Stier in Schwerin

Erneut eine gute Nachricht kommt von den Mecklenburger Stieren Schwerin. Das hochmotivierte Team bekommt Verstärkung im Rückraum.

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Schlachtermarkt in Schwerin zum Handball-Event. | Foto: maxpress

Gerade in diesen Tagen ist der Leistungs- und Spitzensport in Schwerin wieder in aller Munde. Nicht allein die gut besuchten Veranstaltungen auf dem Schlachtermarkt sind Grund dafür. Vor allem die erst in dieser Woche von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verkündeten Besucherzahlen für Spiele der Top-Teams im Land sorgen für Diskussion. Denn sie stehen nicht nur im Widerspruch zum von Frau Schwesig nur wenige Tage zuvor mit beschlossenen Bund-Länder-Kompromiss. Sie lassen, speziell auch im Fall der Indoor-Spiele, durchaus auch deutlich mehr Besucher zu, als dies anderen Branchen möglich ist. Für die vielen Fans sind es aber vor allem die Informationen rund um die neuen Teamaufstellungen, die spannend sind.

 

Fynn Ole Fritz hat einen Zwei-Jahresvertrag bei den Mecklenburger Stieren in Schwerin unterschrieben. | Foto: Barbara Arndt

Mecklenburger Stiere vermelden Neuzugang

Und genau hier haben die Mecklenburger Stiere aus Schwerin nun eine neue gute Nachricht. Denn sie können in der neuen Saison mit dem 23-jährigen Finn Ole Fritz auf eine zusätzliche Verstärkung im Rückraum bauen. Aber nicht nur der Verein und das Team sind sehr froh über diese Verstärkung. Auch der 23-jährige selbst, der bereits als Rückraumlinker mit dem Team trainiert, freut sich auf die neue Aufgabe in Schwerin und blickt bereits nach vorn. „Ich möchte meinen Platz in der Mannschaft schnell finden und eine wichtige Rolle im Angriff und der Abwehr übernehmen.“

 

Fynn Ole Fritz ist „der Neue“

Fynn Ole Fritz begann seine Handballkarriere bereits mit sechs Jahren beim HSV Wildau. Die Leidenschaft für die Sportart legten ihm dabei vermutlich seine Eltern gleich mit in die Wiege. Denn auch sie waren beide Aktive im Handball. Daher war es klar, dass sie die Begeisterung ihres Sohnes von Beginn an förderten und unterstützten. In der siebten Klasse wechselte der Neu-Stier auf die Sportschule nach Potsdam. Im A-Jugendalter ging es dann zu den Füchsen nach Berlin. Fünf Jahre in der Hauptstadt bescherten dem jungen Handballtalent sogar Bundesliga-Einsätze in der ersten Mannschaft sowie einen Stammplatz beim Liga-Rivalen der Handballstiere, den Junior-Füchsen.

 

Motiviert, ambitioniert und noch mit Gewöhnungsbedarf für Beschaulichkeit der Stadt

Nun aber möchte er seine Karriere in Schwerin mit ganzer Kraft fortsetzen. „Ich fühle mich wohl und kann mich voll auf die sportlichen Herausforderungen konzentrieren. Als Leistungssportler ist der Blick immer nach vorne gerichtet. Die Leidenschaft treibt einen dazu, vorankommen zu wollen“, so der 23-jährige. Durchaus noch gewöhnungsbedürftig allerdings ist für den jungen Sportler die Beschaulichkeit in Schwerin. Ein Gefühl, dass er mit vielen vor allem jüngeren Neu-Schwerinern aber auch manch eingesessenem Einwohner der Stadt teilt. „Es ist sehr schön hier, ziemlich familiär.“

Redaktion

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