Schwerin: Erst Flucht dann Unfall

Mit hoher Geschwindigkeit versuchte ein 22-jähriger, den die Polizei in Schwerin anhalten wollte, vor den Beamten. Seine rasante Fahrt führte ihn über Warnitz, Herren Steinfeld und Crammonshagen bis nach Schönfeld Mühle. Dabei beschädigte er auch noch einen Streifenwagen. Als die Polizei ihn doch stoppte, warteten einige Überraschungen...

Polizeieinsatz in und um Schwerin. | Foto: Symbolbild

Immer wieder kommt es auch in uns um Schwerin vor, dass Autofahrer, die die Polizei anhalten möchte, keine gesteigerte Lust zeigen, dieser Weisung zu folgen. Sie treten dann lieber aufs Gaspedal und versuchen zu fliehen. Den Beamten bleibt dann nur, die Verfolgung aufzunehmen. So endete beispielsweise Mitte Dezember eine Jagd über die Straßen von Schwerin für den Flüchtenden letztlich im Gleisbett.

 

22-jähriger sollte halten, floh dann aber

Am Mittwoch dieser Woche kam es nun erneut zu einer solchen Situation. Beamte des Polizeihauptreviers Schwerin wollen dabei den Fahrer eines Pkw Opel Astra kontrollieren. Die Situation ereignete sich auf der Umgehungsstraße auf Höhe Krebsförden. Wie auch in anderen Fällen, stoppte der Pkw allerdings nicht, als das Anhaltesignal aufleuchtete. Mit hoher Geschwindigkeit versuchte er vielmehr, in Richtung Wismar zu fliehen. Die rasante Fahrt führte dabei über Schwerin Warnitz, durch Herren Steinfeld und nach Gottmannsförde. Dort kam es dann zu einem Unfall, der allerdings nicht die Fahrunfähigkeit des Opels zur Folge hatte. Der Flüchtende setzte seine Fahrt also in Richtung Crammonshagen fort und beschädigte dabei noch einen Streifenwagen, der versucht hatte, ihn zu blockieren. Letztlich waren die Beschädigungen am Pkw aber doch so groß, dass der 22-jährige seine Fahrt in Schönfeld Mühle stoppte. Die Beamten konnten ihn daraufhin festnehmen.

Die weiteren polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug des jungen Mannes weder versteuert noch versichert war. Auch die angebrachten Kennzeichen gehörten nicht zu dem Fahrzeug. Zudem stellte sich heraus, dass der 22-jährige gar nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Und er stand auch noch unter Betäubungsmittteln. Ein „bunter Strauß“ also, der nun entsprechende Ermittlungsverfahren zur Folge hat.

Stephan Haring

Stephan Haring ist freier Mitarbeiter unserer digitalen Tageszeitung. Er hat ein Bachelor-Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Erfurt mit den Nebenfächern Sozialwissenschaften & Politik absolviert. Im Nachhinein arbeitete er in leitenden Funktionen der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, im Leitungsbereich eines Unternehmens sowie als Rektor einer privat geführten Hochschule. Zudem entwickelte, organisierte und realisierte er mit der durch ihn entwickelten LOOK ein Fashionevent in Schwerin. Heute arbeitet er freiberuflich als Texter, Pressesprecher, Textkorrektor und Ghostwriter sowie als Berater in verschiedenen Projekten. Im größten Schweriner Ortsbeirat ist er als Vorsitzender kommunalpolitisch aktiv.

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